Trent Parkes "Minutes to Midnight" besprochen

Das Fotobuchquartett Laia Abril: The Epilogue
Laia Abril: The Epilogue
Margret - Chronik einer Affäre
Günter K.: Margret - Chronik einer Affäre
Fotobuchbesprechung Ken Schles: Invisible City
Ken Schles: Invisible City
Fotobuch Mona Kuhn: Private
Mona Kuhn: Private
Tom Licht: Vater, Sohn und der Krieg
Tom Licht: Vater, Sohn und der Krieg
Xavier Miserachs: Barcelona
Xavier Miserachs: Barcelona
Roger Ballen: Asylum of Birds
Roger Ballen: Asylum of the Birds
Buchbesprechung David Magnusson: Purity
David Magnusson: Purity
Play it again...
Play it again...
4.51613
0 h 24 m 11 s
28.10.2015

Das Fotobuch-Quartett+ 3

Trent Parke: Minutes to Midnight

Das Fotobuch-Quartett+ ist zu Gast in der Michael-Horbach-Stiftung und hat sich dafür erstmals auch Verstärkung geholt: Neben Frank Dürrach, Damian Zimmermann, Wolfgang Zurborn und Oliver Rausch bespricht und prüft auch die WDR-Moderatorin Claudia Dichter vier Fotobücher auf Herz und Nieren.

Das dritte Buch ist "Minutes to Midnight" des Magnum-Fotografen Trent Parke. Der Australier ist mit seiner damaligen Freundin zwei Jahre lang durch seine Heimat gefahren, hat dabei 90.000 Kilometer zurückgelegt und Unmengen an Fotos geschossen. Aus diesen Fotos hat er ein sehr subjektives, teilweise unheimliches Buch mit harten Schwarz-Weiß-Kontrasten und vielen surrealen Momenten.

Frank Dürrach und Oliver Rausch sprechen von einem regelrechten Vergnügen beim Betrachten des Buches und nennen "Minutes to Midnight" ein Meisterwerk, dem allerdings Claudia Dichter vehement widerspricht: Starke Einzelfotos machen ihrer Meinung nach noch kein gutes Buch aus und sie wird von den Bildern nicht berührt. Damian Zimmermann findet die Einzelbilder ebenfalls sehr stark, bleibt aber am Ende ratlos zurück, und Wolfgang Zurborn sieht den Schwachpunkt des Buches im Edit.