Film über Edward Steichen und 'The family of man'

E. O. Hoppe Hoppé Fotografie Geschichte Edward Steichen
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Play it again...
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4.16842
0 h 19 m 02 s
24.09.2009

Edward Steichen

Der Patriarch der Fotografie

Dieser Film beleuchtet das Leben und Wirken des "Patriarchen der Fotografie", wie er oft ehrfürchtig genannt wird.

Edward Steichen war einer der Pioniere der Fotografie, ein wichtiger Vertreter des Pictoralismus und einer der Wegbereiter der Fotografie als die angesehene Kunst, welche sie heute ist.

Edward Steichens Urenkelin Ariana Stahmer und der Kurator Todd Brandow führen durch die Ausstellung "The Steichen Retrospective", welche Edward Steichens künstlerische Entwicklung vom ersten gemachten Foto im ausgehenden 19. Jahrhundert bis hin zu seinen späten Werken in den 1960ern dokumentiert.

 

Mehr über Steichen von Wikipedia:

Die Familie wanderte 1881 nach Amerika aus, wo Steichens Vater in einer Kupfermine Arbeit fand.

1895 machte Edward Steichen seine ersten Fotoaufnahmen. Der berühmte Fotograf Alfred Stieglitz ermutigte das junge Talent, indem er ihm drei Aufnahmen abkaufte und seine Werke häufig in seiner Zeitschrift Camera Work abdruckte. Steichen wurde Mitglied der Photo-Secession und einer der bedeutendsten Vertreter des Pictorialismus. Mit Stieglitz eröffnete er 1905 in New York eine eigene Kunstgalerie Little Galleries of the Photo-Secession oder auch „291“ (nach ihrer Adresse: 291 Fifth Avenue). Im Ersten Weltkrieg wandte er sich vom Stil des Pictorialismus ab und widmete sich der Kriegsfotografie. Später arbeitete er für die Modezeitschriften Vanity Fair und Vogue. Er fotografierte Prominente wie Greta Garbo, Marlene Dietrich, aber auch Thomas Mann und J. P. Morgan. Im Zweiten Weltkrieg war er Leiter der Fotografieabteilung der US-Marine und war in den Jahren 1947 bis 1962 Direktor der Fotoabteilung des New Yorker Museum of Modern Art (MoMA).

Edward Steichens magnum opus ist die Fotoausstellung The Family of Man, die er für das MoMA anfangs der 1950er-Jahre zusammenstellte. Nach den Erfahrung des Krieges sollte sie helfen, eine bessere Welt zu schaffen. Die Kraft der Liebe und Mitmenschlichkeit sollte Hass, Gewalt und Zerstörung überwinden. Die Ausstellung wurde zu einem phänomenalen Publikumserfolg. Mancher Kritiker (u. a. Roland Barthes) rügte Steichens Bemühung allerdings als naiv und verlogen. Seit 1994 ist The Family of Man als Dauerausstellung im Schloss von Clervaux (Luxemburg) zu sehen.