David Rubinger

Skizzen der Geschichte

Geschichte der Kriegsfotografie, Florian Heine
Florian Heine über fotografische Meilensteine
Paolo Pellegrin
Fotojournalismus im Nahen Osten
Chernobyl Legacy
Chernobyl Legacy
Göksin Sipahioglu
Im Dienst des Journalsimus
Ernesto Bazan, Bazan Cuba
Workshops und die Buchveröffentlichung
Michele Borzoni
Ein Portrait der Welt
Horst Faas Fotojournalist Vietnam Kriegsfotograf Leica
Anfänge einer Journalistenkarriere
Davide Monteleone, Spasibo
Spasibo
Play it again...
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4.85
0 h 37 m 56 s
10.03.2017

David Rubinger wurde 1924 in Wien geboren. Kurz nach Beginn des Zweiten Weltkriegs entkam er dem Nationalsozialismus und lebte in Palästina.

Als Teil einer jüdischen Brigade der britischen Armee kam er wieder nach Europa. Durch Zufall kam er an seine erste Kamera und fing an zu fotografieren.

Von diesem Zeitpunkt an war die Fotografie ein fester Bestandteil seines Lebens und er wurde ein Zeitzeuge des Staates Israel. So fotografierte Rubinger u.a. den Sechstagekrieg, viele Begegnungen internationaler Staatsmänner, viele gefährliche Momente, die er praktisch unbeschadet überstand, aber auch Alltägliches.

Meistens arbeitete Rubinger im Auftrag von TIME oder LIFE Magazine und fotografierte überwiegend mit Leica. Das bekannteste Foto sind die Fallschirmjäger an der Klagemauer, was mehr oder weniger gegen den Willen Rubingers laut eines Richters des obersten Gerichts Israels „ein Merkmal der gesamten Nation geworden“ ist.

Besonders viel Wert legte Rubinger auf die saubere Verschlagwortung seiner riesigen Bilderdatenbank. Denn erst nach vielen Jahre könnte sich ein Foto als wertvoll offenbaren. Unter anderem deswegen konnte er das umfangreiche Archiv sehr lukrativ an die israelische Zeitung Jedi’ot Acharonot verkaufen.

Politisch zählte David Rubinger zum Lager der "Tauben".

Wir sind dankbar dafür, dass wir David Rubinger im Frühjahr 2016 in seinem Haus in Jerusalem interviewen konnten.

David Rubinger verstarb am 1. März 2017 im Alter von 92 Jahren.