Beholder of Middle East

Steve McCurry

Buddhismus, Orient, Reisefotografie, Magnum, GEO, National Geographic

Richtig berühmt wurde Steve McCurry durch das Foto eines Afghanischen Kindes, dessen grüne Augen jeden Betrachter in seinen Bann ziehen. Doch in seinem Œuvre findet sich noch viel mehr Zeitzeugenschaft über Indien, Afghanistan und Nepal, um nur einige zu nennen..

Steve McCurry kam während seines Film- und Kunstgeschichtsstudiums mit der Fotografie in Kontakt. Eigentlich wollte er nur ein paar Fotokurse besuchen, ist diesem Medium jedoch dann treu geblieben. Die Bilder seiner ersten Reise nach Indien, die ursprüglich 2 Wochen dauern sollte und doch 2 Jahre anhielt, verkaufte McCurry an das GEO-Magzin und die New York Times. Auch das Magazin National Geographic zählte zu seinen ersten Kunden. Innerhalb eines Jahres schaffte es Mc Curry, bei Magnum einen Anwärterstatus zu erhalten, den er zu einer Vollmitgliedschaft auszubauen wusste.

Die Themenvorschläge, die zu den Berichterstattungen führen, kommen hauptsächlich vom Fotografen selbst. So hat er sich auch einen seiner ersten Aufträge überlegt: "Der Monsun",  bei dem er sich von Brian Brake hat inspirieren lassen.

Ein langfristiges großes Thema ist, neben den Reisen in den Orient, der Buddhismus. So zieht er regelmäßig los, um dieses Thema abzulichten. Auch den Dalai Lama fotografierte er.

2002, fast 18 Jahre nach dem weltbrühmten Foto, das zur Ikone aufgestiegen ist, findet Steve McCurry das Mädchen von einst wieder. Sharbat Gula wusste nichts von ihrer Berühmtheit, lässt sich jedoch ein zweites Mal in ihrem Leben von ihm fotografieren.