Horst Faas 4

Mit der Dunkelkammer im Handgepäck

Horst Faas Fotojournalist Vietnam Kriegsfotograf Leica
Anfänge einer Journalistenkarriere
Horst Faas Fotojournalist Vietnam Kriegsfotograf
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Horst Faas Fotojournalist Vietnam Kriegsfotograf
Agent Orange
Horst Faas Fotojournalist Vietnam Kriegsfotograf
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Ethik und Dilemma des Fotojournalisten
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Chernobyl Legacy
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Play it again...
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4.518985
0 h 16 m 33 s
13.05.2010

Horst Faas: Fotojournalist für die Associated Press, Träger des Pulitzer-Preises, Veteran.

Als Kriegsfotograf hat Horst Faas wohl mehr vom Alltag und Schrecken des Krieges erlebt, als irgendeiner der kämpfenden Soldaten, die er durch die verschiedenen Konflikte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts begleitete. Hauptsächlich machte er seine journalistische Arbeit im Vietnamkrieg wodurch Horst Faas weltberühmt wurde.

Bereits 1951 ist Horst Faas Fotojournalist gewesen, als er 1952 zur Associated Press wechselte. 1963 erhielt er den Auftrag den Vietnamkrieg zu dokumentieren, worüber er bereits im Aufmacher dieser Serie: Horst Faas berichtet.

Damit er die Aufnahmen machen konnte, für die er 1965 mit dem Pulitzer Preis belohnt wurde, freundete er sich mit den amerikanischen Truppen an. Die so neu gewonnenen Freunde ermöglichten es ihm, in den Helikoptern zu Kampfeinsätzen mitzufliegen. So konnte er Bilder aufnehmen, die direkt von der Front erzählen. In dem FotoTV.-Beitrag Horst Faas 2 erzählt er von den Einsätzen und seiner lebensbedrohlichen Verwundung.

Damit die U.S.Truppen leichter im Kampfgebiet landen konnten, versprühten Flugzeuge der U.S. Air Force als Schutz vor Heckenschützen das Entlaubungsmittel Agent Orange. In den 60er Jahren war vielen noch nicht bekannt, welch verheerende Nebenwirkungen Agent Orange hat, an denen noch heute Veteranen und vor allem die vietnamesische Bevölkerung leidet. Von den bewegenden Bildern weiß Horst Faas in Horst Faas 3 zu berichten.

Im Gegensatz zu der modernen Digitaltechnik musste Horst Faas zu jener Zeit noch sein Dunkelkammerequipment einpacken und im Feld seine Kameras warten. Spannend erzählt er in diesem vierten Teil von den technischen Errungenschaften, die er immer dabei hatte, und den mühsamen elektronischen Bildübertragungen vom Kriegsgebiet zur Bildagentur.