Wolfgang Tillmans
Die Schönheit im Alltäglichem
Zusammenfassung:
Wolfgang Tillmans hat mittlerweile einen großen Namen im Kunstmarkt. Nicht nur als erster Deutscher, vor allem auch als erster Fotokünstler hat er den begehrten Turner-Preis der Tate Galerie erhalten.
Tillmans denkt nicht daran, mit seinen Bildern Zeitzeugenschaft ablegen zu wollen. Für ihn ist es nicht die Zeit, über die er spricht, es sind die Menschen über die er spricht. Vor allem zeigt er jedoch nur, was ihn selbst bewegt. Er möchte den Betrachter nicht erschrecken, wenn er unverhüllte Geschlechtsteile zeigt oder sich küssende Männer fotografiert. Anstelle zu provozieren möchte er nur eins: uns die Welt so zeigen, wie er sie sieht, und was er daran toll findet.
Mit der Zeit hat sich jedoch auch ein Wolfgang Tillmans weiterentwickelt und forscht immer tiefer in der Materie Fotografie. Seit einiger Zeit hat er die kameralose Fotografie für sich entdeckt und stellt die Frage nach der Bedeutung eines Bildes. Sind es die Informationen, die ein Fotopapier oder ein Computerbildschirm preisgibt das, was ein Bild ausmacht? Seine Arbeiten an "Lighter" versuchen, das Medium Fotografie selbstreflektiv zu beleuchten.
Als jüngster Künstler hat Wolfgang Tillmans 2009 den Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie erhalten, die ihn damit für sein Schaffen auszeichnete.
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Kommentare
Interessantes Portrait
...mir hats gut gefallen und ich habe jetzt eine Vorstellung von Tillmanns Blick auf die Dinge, Danke dafür!
Naja
mir hat's nicht gefallen, ich hab nach der Hälfte abgebrochen.
hervo
Nun
weiss ich auch ein wenig über die Kunst von Tillmanns. Danke dafür.
Gruß, Thomas
Nun, er scheint ja zu
Nun, er scheint ja zu polarisieren, was auch ein Mittel sein kann, um sich mit seinen Werken zu beschäftigen. Es ist ja durchaus vergleichbar mit den 'alten' Künsten, wie die Musik und vor allem der Malerei. Einen Rembrandt oder Michelangelo neben Degas oder gar Kandiski zu positionieren, kann schon merklich weh tun.
Einerseits die gegenständliche, aber erzählende Darstellung in Vollkommenheit und andererseits die stetige Los- und Auflösung in Formen und Farben.
Es ist durchaus ein Weg mit der Kamera und dem Augensinn umzugehen, doch muss der Betrachter zwingend auch vom Künstler auf den Weg mitgenommen werden.
Mit der Art der Präsentation tue ich mich zugegeben schwer.
manfox
mhhhhhhhhhhhhh
sorry, aber das ist nicht nach meinem Geschmack... hat aber sicher "irgendwo" auch seine Berechtigung.
danke - bennyze
Guter Künstler in schlechtem Licht
Sehr interessanter Beitrag, inspirierende Aspekte, welche Tillmanns aufgreift allerdings auch schlimmes Licht, in dem Tillmanns dargestellt wird. Wer ist für die peinliche Ausleuchtung des Interviews verantwortlich?
Ein interessanter Beitrag.....
....womit ich überhaupt nix anfangen kann!
Ich verstehe weder seine Werke noch die Intention dahinter noch den Versuch diese in dem hier gezeigten Video zu erklären. Ich verstehe den "Künstler" ganzheitlich überhaupt nicht.
In meinen Augen keinen Beitrag wert.
subjektiv und nicht verallgemeinernd.
Gruß