Themen
Sebastian Schmidt
Zusammenfassung:
Der Berliner Fotograf Sebastian Schmidt kam durch einen riesigen Zufall als Kind zur Fotografie. Als er im Sperrmüll mit Freunden spielte, fand er eine kleine, funktionstüchtige Kamera und kaufte sich vom Taschengeld seinen ersten Film. Obwohl die Bilder noch nicht gut waren, erkannte damals sein Vater, dass dies ein Thema war, das Sebastian Spaß machen würde. Jedoch - aus einem inneren Impuls heraus - landeten tausende Dias im Müll, und Sebastian Schmidt war mit dem Thema Fotografie für ein paar Jahre erstmal bedient.
2005 ließ er sich durch einen Freund inspirieren und kaufte sich eine digitale Spiegelreflexkamera und fand zu seinem jetzigen Sujet: Die Straßenfotografie. Bereits nach 2 Jahren hatte Sebastian seine erste Ausstellung und wird durch eine Galeristin vertreten.
Auf den Straßen dieser Welt ist Sebastian Schmidt nun unterwegs und fängt skurrile wie auch nachdenkliche Motive ein. Ein großer Bestandteil seiner Fotografie nimmt dabei seine Reihe "Der einsame Mensch" ein, die aufzeigt, wie einsam und verloren man sich in den großen Metropolen dieser Welt fühlen kann.
Thomas Eickholt
Zusammenfassung:
Hier ist ein Interview über die Ausstellung "FOTOGRAFIE" von Thomas Eickholt.
Eickholt ist als Fotograf und Filmemacher im Ruhrpott tätig und beschäftigt sich meist mit kritischen Themen. Der Film entstand im Zuge der Ausstellung, welche im Mai 2011 im jungen Museum Bottrop zu sehen war. Hier standen Streetaufnahmen im Vordergrund, die das Leben im urbanen Bereich dokumentierten und sich unter anderem mit Misständen in der Gesellschaft und Politik auseinander setzten.
Richard Kalvar on the Streets
Zusammenfassung:
Richard Kalvar ist amerikanischer Fotograf und seit 1975 Mitglied von Magnum. Er hat der Agentur als Vize-Präsident und als Präsident vorgestanden.
Vor einigen Wochen war der Magnum-Fotograf zu Besuch in Deutschland. Zweck des Besuches war seine Fotoausstellung "Earthlings" in der städtischen Galerie Iserlohn. Damals besuchte er auch die FotoTV-Zentrale, um mit uns ein kleines Interview für die FotoTV.News zur Ausstellung zu drehen. Wenn man da schon einen echten Magnum-Fotografen im Studio hat, lässt man ihn dann auch nicht so ohne Weiteres gehen. Enstanden ist dann diese FotoTV.Tech-Sendung, in der Richard Kalvar einige seiner Tricks zur Straßenfotografie preisgibt.
Hier erfahrt Ihr, wie Ihr es schafft ungestellte Bilder zu machen, wie man auf der Straße seine Motive findet, was es bezüglich Wetter und Belichtungsmessung zu beachten gibt und vieles mehr.
Peter Funch
Zusammenfassung:
Peter Funch studierte Fotojournalismus in Kopenhagen und arbeitet heute in New York für verschiedene Zeitungen und in der Werbung.
Mit seiner Fotografie möchte er jedoch mehr, als nur berichten:
Die eine Hälfte seiner Zeit verbringt er mit Auftragsarbeiten, in der Anderen setzt er seine eigenen Ideen um.
Peter Funch ist kein Fotograf, der daran interessiert ist uns eine objektive Wahrheit zu zeigen. Seine Fotos verzerren die Realität, er setzt sie aus mehreren Strängen zusammen. Damit möchte er den Betrachter täuschen, die Geschichte verändern.
Er gehört zu den jungen Fotografen, die die Fotografie nicht mehr als bloßes Werkzeug zur Abbildung nutzen, sondern sie völlig neu interpretieren.
Joel Meyerowitz
Zusammenfassung:
Seinen beruflichen Werdegang startete der 1938 geborene Joel Meyerowitz als Designer, bevor ihn 1962 eine Begegnung mit dem schweiz-amerikanischen Fotografen Robert Frank zur Fotografie brachte. Noch am selben Tag kündigte Meyerowitz seinen Job um ebenfalls Fotograf zu werden - ohne überhaupt eine Kamera zu besitzen.
Die Straßenfotografie gilt dabei als seine größte Leidenschaft. Das normale Leben der normalen Leute auf den Straßen der Welt weckten sein Interesse.
Neben seiner Straßenfotografie dokumentierte Joel Meyerowitz die Geschehenisse rund um den Ground Zero am 11.September 2001. Es sind Bilder, die fast nie entstanden wären, da es gewisse Anstrengungen für den Fotografen kostete, überhaupt Einlass in dieses Katastrophengebiet zu erhalten.
Entstanden sind darin über 8500 Fotografien, die in einer Ausstellung rund um die Welt gegangen sind und zudem als Buch veröffentlicht wurden. Darüber hinaus werden diese Bilder im World Trade Center Memorial Museum gezeigt.
In diesem Beitrag erläutert Joel Meyerowitz, wie sich seine Fotografie im Lauf der Zeit verändert hat. Hier erfährt Ihr, warum er die Farbfotografie aufgab um nur noch schwarz-weiß zu fotografieren, und warum er Jahre später wiederum die Farbfotografie für sich entdeckte. Doch auch kameratechnisch machte Joel Meyerowitz eine Entwicklung durch, von den Anfängen mit der Kleinbildkamera bis hin zu seinen Arbeiten mit der Fachkamera.
Unseen
Zusammenfassung:
Den bekennenden Hundefan und Altmeister der Fotografie Elliott Erwitt haben wir Euch bereits in einem früheren Film vorgestellt. Während im ersten Film der Fotograf und sein Leben den Schwerpunkt bilden, kommen in diesem neuen Beitrag seine Werke zu Wort.
Aufgewachsen in Mailand und Paris, emigrierte der 1928 geborene Elliott Erwitt 1939 mit seiner Familie in die USA. Nach seinem Studium an der New York School of Social Research, begann Erwitt 1953 für Magnum zu arbeiten. Zwischen 1966 und 1969 bekleidete der Fotograf die Position des Präsidenten der Agentur.
In den 70er und 80er Jahren fand Erwitt Gefallen an bewegten Bildern und drehte diverse Filme, unter anderem einige satirische Beiträge für das Home Box Office (HBO).
Anlässlich seiner Ausstellung 'Seen & Unseen' in Hamburg, trafen wir Elliott Erwitt ein weiteres Mal zum Interview. Hierbei führte er uns durch die Ausstellungsräume der Flo Peters Gallery und verriet uns einige interessante Entstehungsgeschichten zu seinen Werken.
Im Mittelpunkt dieser neuen Ausstellung stehen dabei Fotografien, die bisher noch nicht zu sehen waren und erst nach Durchforsten der Erwitt'schen Archive ans Tageslicht gelangten. Neben Fotografien von unbekannten Menschen, finden sich hierbei auch Abzüge von Marilyn Monroe, Truman Capote und Jacqueline Kennedy.
Elliott Erwitt
Zusammenfassung:
Elliott Erwitt ist ein Altmeister der Fotografie. Als Magnum-Fotograf und zeitweiliger Präsident dieser renommierten Fotoagentur ist er bekannt für seine feinsinnigen und humorvollen s/w-Aufnahmen, die unvergessliche Momente in Bilder gebannt haben.
Wir haben ihn in der Pariser Dependence von Magnum interviewen können. Ein Film mit Hunden und einem Spiegelei!






