Themen
Axel Beyer - Bebra Curiosa
Zusammenfassung:
Vor kurzem hat Axel Beyer sein Projekt "Bebra Curiosa" in der Fotopension in Köln ausgestellt. Wir haben ihn dort zu einem Interview getroffen.
Er hat FotoTV von seinen Anfängen in der Fotografie und von anderen Projekten erzählt. Vor allem aber sprach er mit uns über sein Fotoprojekt "Bebra Curiosa", das er als Fotobuch veröffentlicht hat.
Für das Projekt hat er die Stadt Bebra, bekannt als die Hauptstadt des Spiesbürgertums, fotografiert und mittels Bildbearbeitung daraus neue Raumwelten erschaffen. Dadurch enstehen Räume in Räumen und unmögliche Perspektiven, wie man sie von M. C. Escher kennt.
Begleitet Axel Beyer auf einem Rundgang durch seine Ausstellung und erfahrt mehr über das Projekt und den Fotografen.
Henry Wessel
Zusammenfassung:
Henry Wessel kam zufällig mit der Fotografie in Berührung, als seine Freundin ihn mit einer Kamera in der Hand besuchte. Schnell entfachte sich die Leidenschaft für das neuentdeckte Medium und Wessel eröffnete gemeinsam mit seiner Freundin ein Portraitstudio.
Henry Wessel war bereits zuvor viele Male in den USA von Küste zu Küste gefahren und so trafen sich beide Leidenschafen: Er zog durch die USA und fotografierte dabei fleißig Land und Leute.
Heute gehört er zu den wichtigsten Begründern des New Topograph Movements, seine Werke werden in den wichtigsten Museen ausgestellt.
Hilla Becher III
Zusammenfassung:
Hilla Becher erzählt in diesem FotoTV Beitrag über die Veröffentlichung des ersten selbstgestalteten Buches "Anonyme Skulpturen", dem eine gleichnamige Zeitschrift vorausging.
Weiter spricht Frau Becher über die unzähmbare Arbeitswut Bernd Bechers und seine Unermüdlichkeit bei der Arbeit an den vielen fotografischen Projekten.
Auch die Studenten der Bechers sind ein Thema. Das Verhältnis der Beiden zu ihren Schülern war immer sehr familiär und Frau Becher wehrt sich gegen das Klischee der "Becherschüler Handschrift", da die Arbeiten Ihrer Schüler immer sehr vielseitig waren, wie Hilla Becher betont.
Ernesto Bazan 2
Zusammenfassung:
Im zweiten Teil berichtet Ernesto Bazan, dass er sich nach vielen Jahren als Auftragsfotograf dazu entschlossen hat, Workshops zu veranstalten, um sein Wissen weitergeben zu können.
Diese Workshops verhalfen ihm zu einem Fotografen- und Studentennetzwerk, das sich über ganz Lateinamerika erstreckt, waren aber auch der Grund weshalb er Kuba verlassen musste. Man warf ihm von offizieller Seite vor, journalistische Workshops in Kuba anzubieten und drohte deshalb ihm und seiner Familie.
Sein Buch Bazan Cuba ist eine Art Rückblick auf seine Arbeit und sein Leben in Kuba. Das Buch wurde allein mit der personellen und finanziellen Unterstützung aus seinem Netzwerk gestaltet, hergestellt und veröffentlicht.
P.S.: Im Film sind Teile eines Videobeitrages zu sehen, den wir Euch hier auch in Gänze zeigen möchten.
Ernesto Bazan 1
Zusammenfassung:
Der italienische Fotograf Ernesto Bazan gibt in diesem Film Einblicke in sein Leben und seine fotografischen Arbeiten. Er erzählt wie er zur Fotografie gekommen ist und wie es ihn in seine zweite Heimat Kuba verschlagen hat.
Dort lernte er seine zukünftige Frau kennen, mit der er zwei Söhne hat. Ernesto legt bei seinen Fotografien darauf Wert, Menschen zu zeigen, deren Geschichte niemals in den Nachrichten oder den Geschichtsbüchern erzählt werden würde. Er sucht die Schönheit im Alltäglichen und gibt darüber hinaus auch persönliche Einblicke in seine Familie und seinen Freundeskreis.
Anhand von zwei Bildern erläutert er diese beiden Herangehensweisen. Im ersten Bild sind ein paar Kinder zu sehen, die auf der Straße mit Seifenblasen spielen und im zweiten Bild ist seine Frau zu sehen, die ihrem gemeinsamen Sohn die Flasche gibt. Beide Bilder haben für Ernesto eine besondere Bedeutung.
Nadav Kander II
Zusammenfassung:
Bei diesem Interview hat uns der Fotograf Nadav Kander von seinen Anfängen in der Fotografie erzählt. Außerdem zeigt er uns einige seiner Arbeiten und spricht über seine Projekte.
In diesem zweiten Teil stellt uns Kander einige seiner Projekte vor:
"God's Country" ist eine Reihe von amerikanischen Landschaften. In seinen Landschaftsaufnahmen geht es immer um die Einmischung von Menschen in die Natur. Für ihn haben die Amerikaner eine besonders deutliche Handschrift.
"Obama's People" ist eine Porträtreihe, die vor allem von ihrer "Nicht-Beleuchtung" und dem schlichten weißen Hintergrund ausgezeichnet wird. Er spricht darüber, wie er an die Serie herangegangen ist und darüber, wie er sie fotografiert hat.
"Color Fields" hingegen ist eine sehr schlichte Reihe von Landschaften, die sehr schnell in der Dunkelheit verschwinden. Er erzählt, wie ihn die Bilder an das schnell abfallende Licht erinnern, dass man hat, wenn man mit Taucherbrille in einem See taucht.
Außerdem spricht er über die Schwierigkeiten, die er meistern musste, als er Obama fotografieren sollte. Das Shooting fand nicht, wie gewöhnlich, in einem Büro oder einem Ballsaal, sondern an einem Marinestützpunkt statt.
Für Nadav Kander's Porträts sind die kleinen Dinge der Gestik entscheidend. Indem er diese einfängt, gelingt es ihm, diese ausdrucksstarken Fotos zu erstellen.
PS: Wir bedanken uns bei CAMERA WORK für das Organisieren des Interviews und die Bereitstellung der Räumlichkeiten.
Nadav Kander I
Zusammenfassung:
Bei seinem Interview hat uns der Fotograf Nadav Kander von seinen Anfängen in der Fotografie erzählt. Außerdem zeigt er uns einige seiner Arbeiten und spricht über seine Projekte.
In diesem ersten Teil spricht er über seine israelischen Wurzeln, seinen Weggang aus Afrika und darüber, wie er Fotograf wurde.
Die Mystik in seinen Bildern und das Unwohlsein, dass diese hervorrufen, faszinieren die Betrachter seiner Bilder. Kander spricht mit uns über seine Herangehensweise an Landschaftsaufnahmen und Porträts.
Außerdem beschreibt er das, was er die allgemeine, innere Verfassung nennt. Er ist der Ansicht, dass Menschen zwar nicht immer auf die selbe Weise reagieren, aber zumindest auf die selben Dinge.
Dies nutzt Kander, wenn er seine Fotografien erstellt. Er fängt Gefühle und Stimmungen ein, um so dafür zu sorgen, dass die Bilder in bestimmter Weise auf den Betrachter wirken.
PS: Wir bedanken uns bei CAMERA WORK für das Organisieren des Interviews und die Bereitstellung der Räumlichkeiten.
Businessportraits 1
Zusammenfassung:
Es gab viele Anfragen zum Thema Businessportraits. Wir konnten Michael Ebert, der schon viele Topmanager fotografiert hat, dafür gewinnen mit uns ein Interview und ein Shooting zu diesem Thema umzusetzen.
In diesem Interview erläutert er die Unterschiede von verschiedenen Businessportraits, welche Anforderungen dabei an den Bildinhalt gestellt werden und was die jeweiligen Verwendungszwecke sind.
Darüber hinaus spielt der zeitgemäße Bildstil, die Wahl der Location und der Umgang mit den Menschen eine wichtige Rolle. Michael Ebert weist besonders darauf hin, einen persönlichen Zugang zu der zu portraitiernenden Person zu finden.
Lucien Clergue - Interview
Zusammenfassung:
1934 im südfranzösischen Arles geboren, ist Lucien Clergue seit seinem 26. Lebensjahr freiberuflicher Fotograf.
Seine Karriere erhielt einen gewaltigen Schub, als er Pablo Picasso kennenlernte, der ihn in seiner künstlerischen Entwicklung unterstützte.
Als großes Vorbild behielt Lucien Clergue immer Edward Weston im Sinn. So fotografiert er auch viele Akte am Strand und in der Natur. Seine Sichtweise, so sagt er selbst, ist jedoch eher mediterran.
So begann er mit den Aktaufnahmen in der französischen Carmargue und führte sie im californischen Point Lobos weiter.
Immer wiederkehrend sind Clergue's Hauptmotive: Das Leben, der Tod und die 4 Elemente Luft, Wasser, Erde und Feuer. So vergeht kein Jahr, in dem er diese Motive nicht ablichtet. Ständig ist er an Frauenakten in der Natur und dem Stierkampf interessiert.
2008 wurde Lucien Clergue als erster Fotograf zur französischen Akademie der schönen Künste gerufen.
Hilla Becher II
Zusammenfassung:
Die anfängliche Arbeit von Bernd und Hilla Becher war geprägt von Entbehrungen und Improvisation. Mit einem vollbepackten Wohnwagen durchsuchten sie ganz Europa nach den gewünschten Fotomotiven, dabei immer abwägend, ob das letzte Geld für ein 13x18 Negativ oder ein Brot investiert werden sollte.
Die Wahl ihrer Motive wie Schwerindustrie, Gasbehälter und Wassertürme, stellte das Fotografenpaar in Belgien unter den Generalverdacht der Spionage und manches mal musste die Flucht vor der Polizei angetreten werden. Frau Becher erklärt dabei mit einem Augenzwinkern, dass eine Nacht im Gefängnis ja wenigstens mit einer anständigen Mahlzeit verbunden gewesen wäre. Doch dazu kam es nicht.
Ein Stipendium des British Council ermöglichte die Arbeit in England. Auch die Unterstützung des National Coalboard trug dazu bei, die Zeit dort so produktiv nutzen zu können.
Neben den Ausführungen über die Zeit in England, Belgien und den USA, geht Frau Becher auch auf die Auswahl ihrer Motive und die Komposition der Bilder ein.









