Grauverlaufsfilter
Filter beim digitalen Fotografieren
Zusammenfassung:
Sind Filter im digitalen Zeitalter noch zeitgemäß? Frank Fischer hat seinen Fotoapparat gegen die Videokamera getauscht und für uns einen Zuschauerfilm realisiert. In diesem identifiziert er 3 Filter, die trotz Photoshop nicht ausgedient haben. Dies sind der Polfilter, sowie die Grau- und Grauverlaufsfilter.
Ein Polarisationsfilter polarisiert das Licht, indem er nur die Wellen des Lichts hindurchlässt, die in einer bestimmten Richtung schwingen. Auf diese Weise gelangt man zu höheren Kontrasten und einer größeren Farbsättigung. Sie wirken am Besten, indem man mit ihnen in einem Winkel von 90° zur Sonne fotografiert. Polfilter verwendet man auch häufig, um unerwünschte Reflexionen von Oberflächen wie Wasser oder Glas zu unterdrücken.
Die Neutraldichtefilter bzw. Graufilter minimieren die in das Objektiv einfallende Lichtintensität, sodass sie zu höheren Belichtungszeiten in der Kamera führen. Dies kann sehr nützlich sein, um bewegenden Objekten, wie zum Beispiel fließenden Gewässern, eine Bewegungsunschärfe zu verleihen. Ein großer Vorteil der ND-Filter ist, dass die Farbwiedergabe nicht verfälscht wird und es somit kaum zu Farbverschiebungen kommt.
Mit dem Grauverlaufsfilter kann man bestimmte Bildbereiche abdunkeln, da sich hierbei der graue Filterbereich nicht über das gesamte Filter erstreckt. Mit so einem Filter kann zum Beispiel die Wolkenzeichnung des Himmels verstärkt werden.
An überzeugenden Bildbeispielen zeigt Frank Fischer deren Wirkung und gibt euch einen Tipp für die Architekturfotografie, um lästige Autos und Passanten aus euren Aufnahmen zu verbannen.















