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Aufgeblitzt und abgeblendet
Zusammenfassung:
Martin Krolop hat die Gelgenheit bei Sonnenschein ein tolles Model in einem BMW Z8 zu fotografieren. Zunächst benutz er einen Swatter, um das harte Licht der Sonne weicher zu machen. Darüber hinaus benutzt er noch eine Softbox als Hauptlicht und Haarlicht.
Bei der gegebene Situation steht das Auto allerdings vor einem unvorteilhaften Hintergrund, den Martin durch Unschärfe ausblenden möchte. Dafür muss er die Blende weiter aufmachen können, was er durch den Einsatz von Graufiltern erreicht.
Mach die Blende auf
Zusammenfassung:
Die Sonne scheint, das Wetter ist toll, Grund genug für Martin Krolop, das Fotostudio zu verlassen und für die Portraitfotografie unter den freiem Himmel zu gehen. Eine geeignete Location ist schnell gefunden, eine Wand aus Ziegelsteinen soll den Hintergrund bilden. Damit dieser nicht zu sehr vom Model ablenkt, möchte Martin diesen durch eine geringe Schärfentiefe in Unschärfe belassen.
Um dies zu erreichen, muss man offenblendig arbeiten. Die gleißende Sonne stellt jedoch hierbei ein Problem dar. Es ist schlichtweg zu viel Licht da, als dass man mit einer offenen Blende fotografieren könnte. Hinzu kommt, dass durch die Verwendung eines Aufhellblitzes, die Verschlusszeit nicht entsprechend verkürzt werden kann, um ein korrekt belichtetes Bild zu bekommen.
Die Lösung ist einfach. Es muss weniger Licht durchs Objektiv. Dies erreicht man durch einen Graufilter. Was es bei der Verwendung von Graufiltern zu beachten gibt, erfahrt Ihr hier.
Filter beim digitalen Fotografieren
Zusammenfassung:
Sind Filter im digitalen Zeitalter noch zeitgemäß? Frank Fischer hat seinen Fotoapparat gegen die Videokamera getauscht und für uns einen Zuschauerfilm realisiert. In diesem identifiziert er 3 Filter, die trotz Photoshop nicht ausgedient haben. Dies sind der Polfilter, sowie die Grau- und Grauverlaufsfilter.
Ein Polarisationsfilter polarisiert das Licht, indem er nur die Wellen des Lichts hindurchlässt, die in einer bestimmten Richtung schwingen. Auf diese Weise gelangt man zu höheren Kontrasten und einer größeren Farbsättigung. Sie wirken am Besten, indem man mit ihnen in einem Winkel von 90° zur Sonne fotografiert. Polfilter verwendet man auch häufig, um unerwünschte Reflexionen von Oberflächen wie Wasser oder Glas zu unterdrücken.
Die Neutraldichtefilter bzw. Graufilter minimieren die in das Objektiv einfallende Lichtintensität, sodass sie zu höheren Belichtungszeiten in der Kamera führen. Dies kann sehr nützlich sein, um bewegenden Objekten, wie zum Beispiel fließenden Gewässern, eine Bewegungsunschärfe zu verleihen. Ein großer Vorteil der ND-Filter ist, dass die Farbwiedergabe nicht verfälscht wird und es somit kaum zu Farbverschiebungen kommt.
Mit dem Grauverlaufsfilter kann man bestimmte Bildbereiche abdunkeln, da sich hierbei der graue Filterbereich nicht über das gesamte Filter erstreckt. Mit so einem Filter kann zum Beispiel die Wolkenzeichnung des Himmels verstärkt werden.
An überzeugenden Bildbeispielen zeigt Frank Fischer deren Wirkung und gibt euch einen Tipp für die Architekturfotografie, um lästige Autos und Passanten aus euren Aufnahmen zu verbannen.


