Themen
Picasso im Portrait
Zusammenfassung:
Die Ausstellung ICHUNDICHUNDICH im Kölner Museum Ludwig beleuchtet das Leben des Künstlers Pablo Picasso in Form von Fotografien verschiedenster Fotografen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei weniger auf den Arbeiten des Künstlers, sondern immer auf der Person Pablo Picasso. Mal angestrengt arbeitend, mal in scherzhafter Selbstinszenierung als Indianerhäuptling oder Popeye verkleidet, zeigen ihn die 250 Fotografien der Ausstellung.
Kuratorin Dr. Kerstin Stremmel führt in diesem FotoTV Beitrag durch die verschiedenen Stationen eines bewegten Lebens, festgehalten von Fotografen wie Arnold Newman, Irving Penn, Man Ray, Robert Capa und Lee Miller, um nur Einige zu nennen.
Die sexuelle Revolution
Zusammenfassung:
Will McBride ist Künstler und Fotograf in Berlin. Im Interview erzählt er von der Zeit, in der er für die Zeitschrift "Quick" tätig war, spricht über seine Bilderserie "Zeig Mal!" und verrät, wie er Deutschlands ersten Bundeskanzler Konrad Adenauer fotografiert hat.
In seinem Leben als Fotograf und Maler hat Will McBride viel erreicht. Studiert hat McBride an der National Academy of Design. Neben Büchern wie "Siddhartha" oder "Coming of Age" hat Will McBride auch ein Buch über den ersten Bundeskanzler Deutschlands herausgebracht: "Adenauer und seine Kinder".
In diesem Interview erzählt er von verschiedenen Erlebnissen und Kundenaufträgen, verrät was Adenauer für ein Mensch war und warum er tagelang zusammen mit Komparsen Bilder für ein Buch von Hermann Hesse fotografierte.
Hipstamaticlook erzeugen
Zusammenfassung:
Die Hipstamatic-App des Iphones ist sicherlich eine tolle Möglichkeit, Fotos mit einem interessanten Effekten zu fotografieren. Hierbei verwendet die App die intern eingebaute Digitalkamera und verändert das Bild mit mehreren Filtern, um es wie ein altes Analogfoto aussehen zu lassen. Im Endergebnis stechen die Fotos durch eine sehr interessante Optik heraus, die durch eine erhöhte Farbsättigung und einem "Used Look" entsteht.
In diesem Photoshoptutorial zeigt Pavel Kaplun, wie man mit einfachen Mitteln in Photoshop einen Hipstamaticlook erzeugen kann.
Dafür bedient er sich der Hilfe von Fülleffekten. Zuerst wird eine Kachel mit einem Füllmuster angelegt, welches altes Papier darstellen soll. Nachdem diese Datei erstellt worden ist, wird mit der additiven Füllfunktion die erstellte Datei dem eigentlichen Foto hinzugefügt.
Neben der Beschneidung des Fotos mit abgerundeten Kanten, erhält das Bild mit dem Radiertool noch leichte Gebrauchsspuren an den Rändern.
Mit Hilfe der Farbkorrektur ändert Pavel noch die Farben und gibt dem Bild seinen letzten Schliff.
Julia Fullerton-Batten
Zusammenfassung:
Julia Fullerton-Batten erzählt in diesem Video von ihrem frühen Start in der Fotografie. Nach einer Ausbildung zur Fotografin arbeitete sie mehrere Jahre als Assistentin bei einem Werbefotografen. Schnell fand Sie zu ihrer eigenen Handschrift, was sie zur Fotokunst brachte.
Sie fotografiert vorwiegend weibliche Teenager, die sich in der Pupertät befinden und sich zur Frau entwickeln. Fullerton-Batten inszeniert die Mädchen bei alltäglichen Begebenheiten, jedoch die Kulisse, eine Miniaturwelt erzählt von der Verwirrung, die jugendliche Frauen durchmachen.
Die Vorbereitung nimmt die meiste Zeit in Anspruch, die Location zu finden, das Set aufzubauen, Requisiten und vor allem die richtigen Modelle zu finden. Julia Fullerton-Batten liebt es, mit dem Licht zu experimentieren; mit dem richtigen Licht kann sie die Szene surreal, cineastisch oder gar ganz anders gestalten.
Jürgen Schadeberg
Zusammenfassung:
Jürgen Schadeberg, 1931 in Berlin geboren hat bereits als Jugendlicher für die Deutsche Presseagentur gearbeitet als er 1950 nach Südafrika aussiedelt.
In Südafrika bewirbt sich er sich, da er ja schon einen fotojournalistischen Hintergrund mitbrachte, bei mehreren Tageszeitungen, hatte jedoch wenig Glück, da Südafrika noch wenig Erfahrung mit Fotojournalismus hatte und seine Leica für ungeeignet gehalten wurde.
Doch als Freiberufler bewieß er sein Können und das Drum-Magazine wurde auf ihn aufmerksam.
Jürgen Schadeberg war nicht nur der einzige Weiße, der für Drum arbeitete, er war zudem noch der einzige Fotograf. Also war es auch noch seine Aufgabe die fotografische Abteilung bei Drum aufzubauen.
Schadeberg trifft während seiner Laufbahn auf Menschen wie Nelson Mandela und Dolly Rathebe, mit der er von der südafrikanischen Polizei verhaftet wird.
Lichtbild Nr. 15
Zusammenfassung:
50.000 Watt Dauerlicht, mehrere Tonnen Ausrüstung, einen Tag Aufbau und 30 Minuten Fotoshooting.
Wenn Philipp Schumacher nicht gerade Werbefotos macht, oder Kunden fotografiert, tobt er sich auf großen Spielplätzen aus. Seine "Lichtbilder" sind Geschichten, die sich in einem Bild darstellen. One-Shot-Movies. Bei der Produktion von "Lichtbild Nr. 15", das er in Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk der Uni Essen-Duisburg realisiert, lässt er sich über die Schulter schauen.
Er läßt Zufahrtstore abbauen, platziert Filmlichtscheinwerfer im Obergeschoss, lässt mobile Toilettenkabinen in Rauch aufgehen und muss die Feuerwehr abwimmeln, die von besorgten Anwohnern alarmiert wurde.
Wolfgang Tillmans
Zusammenfassung:
Wolfgang Tillmans hat mittlerweile einen großen Namen im Kunstmarkt. Nicht nur als erster Deutscher, vor allem auch als erster Fotokünstler hat er den begehrten Turner-Preis der Tate Galerie erhalten.
Tillmans denkt nicht daran, mit seinen Bildern Zeitzeugenschaft ablegen zu wollen. Für ihn ist es nicht die Zeit, über die er spricht, es sind die Menschen über die er spricht. Vor allem zeigt er jedoch nur, was ihn selbst bewegt. Er möchte den Betrachter nicht erschrecken, wenn er unverhüllte Geschlechtsteile zeigt oder sich küssende Männer fotografiert. Anstelle zu provozieren möchte er nur eins: uns die Welt so zeigen, wie er sie sieht, und was er daran toll findet.
Mit der Zeit hat sich jedoch auch ein Wolfgang Tillmans weiterentwickelt und forscht immer tiefer in der Materie Fotografie. Seit einiger Zeit hat er die kameralose Fotografie für sich entdeckt und stellt die Frage nach der Bedeutung eines Bildes. Sind es die Informationen, die ein Fotopapier oder ein Computerbildschirm preisgibt das, was ein Bild ausmacht? Seine Arbeiten an "Lighter" versuchen, das Medium Fotografie selbstreflektiv zu beleuchten.
Als jüngster Künstler hat Wolfgang Tillmans 2009 den Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie erhalten, die ihn damit für sein Schaffen auszeichnete.
David Farrell
Zusammenfassung:
Der irische Fotograf David Farrell, der sich selber als "Fotograf der echten Welt" bezeichnet, gibt einen kleinen Einblick in seine Arbeiten über Nordirland.
Dabei geht er besonders auf sein Projekt "Innocent Landscapes" (Gewinner des European Publisher Award 2001) ein, bei dem er Landschaften fotografiert hat, in denen sich der Nordirland Konflikt wiederspiegelt.
David geht auch auf die Schwierigkeiten ein, die er hat, wenn er sich auf ein neues Projekt einlassen möchte.
Sein letztes Projekt ist in Italien aufgenommen und nennt sich "Né vincino né lontano A Lugo" und beschäftigt sich mit surrealen Eindrücken von Landschaften, bei denen der Nebel die Grenze zwischen nah und fern verschwimmen lässt.
Jean Baptiste Huynh
Zusammenfassung:
Jean-Baptiste Huynh erlaubt uns einen Einblick in seine Arbeit. Während eines Fotoshootings mit Sonia Sieff erzählt er über seine Arbeit, seine Ausdrucksweise mit dem Mittel der Fotografie. Huynh legt großen Wert auf Präzision während der Ausführung seiner Arbeit. Er arbeitet ausschliesslich in schwarzweiss.
Sonia Sieff, die selbst Fotografin und Tochter des berühmten Jean-Loup Sieff ist, lässt sich von Jean-Baptiste Huynh portraitieren. Dabei nutzt sie Gelegenheit, selbst über Jean-Baptiste zu reden und weiss nur Gutes zu berichten.
Boris Becker
Zusammenfassung:
Im Zuge der 25-jährigen Tätigkeit des Fotografen Boris Becker, zeigt die SK Stiftung Kultur in Köln eine Retrospektive seiner Arbeiten in der Ausstellung "Photographien 1984-2009".
Wir haben Boris Becker in den Ausstellungsräumen getroffen und ihn über seine Werke berichten lassen. Dabei gibt er interessante Hintergrundinformationen und versucht immer wieder Verbindungen und Analogien zwischen seinen Arbeiten herzustellen, die zu verschiedenen Zeitpunkten erstellt wurden und unterschiedliche Themen behandeln.
Infos: Die Ausstellung in Köln läuft noch bis zum 28.02.2010. Parallel zeigt das Kulturforum Herz Jesu in Köln eine weitere Auswahl aus der umfangreichen Werkgruppe der Fakes. Ausstellungsdauer ebenfalls bis 28.02.2010. Sehenswert!
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