Themen
Axel Beyer - Bebra Curiosa
Zusammenfassung:
Vor kurzem hat Axel Beyer sein Projekt "Bebra Curiosa" in der Fotopension in Köln ausgestellt. Wir haben ihn dort zu einem Interview getroffen.
Er hat FotoTV von seinen Anfängen in der Fotografie und von anderen Projekten erzählt. Vor allem aber sprach er mit uns über sein Fotoprojekt "Bebra Curiosa", das er als Fotobuch veröffentlicht hat.
Für das Projekt hat er die Stadt Bebra, bekannt als die Hauptstadt des Spiesbürgertums, fotografiert und mittels Bildbearbeitung daraus neue Raumwelten erschaffen. Dadurch enstehen Räume in Räumen und unmögliche Perspektiven, wie man sie von M. C. Escher kennt.
Begleitet Axel Beyer auf einem Rundgang durch seine Ausstellung und erfahrt mehr über das Projekt und den Fotografen.
Hilla Becher III
Zusammenfassung:
Hilla Becher erzählt in diesem FotoTV Beitrag über die Veröffentlichung des ersten selbstgestalteten Buches "Anonyme Skulpturen", dem eine gleichnamige Zeitschrift vorausging.
Weiter spricht Frau Becher über die unzähmbare Arbeitswut Bernd Bechers und seine Unermüdlichkeit bei der Arbeit an den vielen fotografischen Projekten.
Auch die Studenten der Bechers sind ein Thema. Das Verhältnis der Beiden zu ihren Schülern war immer sehr familiär und Frau Becher wehrt sich gegen das Klischee der "Becherschüler Handschrift", da die Arbeiten Ihrer Schüler immer sehr vielseitig waren, wie Hilla Becher betont.
Panografie I
Zusammenfassung:
Die Fotografin Mareen Fischinger stellt in diesem FotoTV Tutorial ein sehr interessantes Fotoprojekt vor. Vor einiger Zeit entwickelte sie die Technik der "Panografie", ein meist architektonisches Panorama, welches aus bis zu 100 Einzelfotografien besteht.
Wer unseren Film zum Gigapan Roboter gesehen hat, dem wird das vielleicht bekannt vorkommen. Jedoch ist Mareens Anspruch ein anderer, als nur viele Bilder zu einem Gigapixelbild zusammenrechnen zu lassen. Sie fügt alle Einzelbilder manuell in Photoshop zusammen und legt sie so übereinander, dass die einzelnen Fotos erkennbar bleiben.
Wie genau man eine Panografie erstellt, welche Kameraeinstellungen nötig sind und wie man die vielen Fotos in Photoshop zu einem fertigen Ganzen zusammenfügt, zeigt Mareen am Beispiel des Kölner Doms.
Hilla Becher II
Zusammenfassung:
Die anfängliche Arbeit von Bernd und Hilla Becher war geprägt von Entbehrungen und Improvisation. Mit einem vollbepackten Wohnwagen durchsuchten sie ganz Europa nach den gewünschten Fotomotiven, dabei immer abwägend, ob das letzte Geld für ein 13x18 Negativ oder ein Brot investiert werden sollte.
Die Wahl ihrer Motive wie Schwerindustrie, Gasbehälter und Wassertürme, stellte das Fotografenpaar in Belgien unter den Generalverdacht der Spionage und manches mal musste die Flucht vor der Polizei angetreten werden. Frau Becher erklärt dabei mit einem Augenzwinkern, dass eine Nacht im Gefängnis ja wenigstens mit einer anständigen Mahlzeit verbunden gewesen wäre. Doch dazu kam es nicht.
Ein Stipendium des British Council ermöglichte die Arbeit in England. Auch die Unterstützung des National Coalboard trug dazu bei, die Zeit dort so produktiv nutzen zu können.
Neben den Ausführungen über die Zeit in England, Belgien und den USA, geht Frau Becher auch auf die Auswahl ihrer Motive und die Komposition der Bilder ein.
Hilla Becher I
Zusammenfassung:
Hilla und Bernd Becher haben mit dem Oevre ihrer fast 50-jährigen Zusammenarbeit nicht nur die deutsche, sondern auch die internationale Kunstwelt stark geprägt und beeinflusst.
Bernd Becher, ein studierter Kunstmaler, begründete das "Becher Werk" mit zeichnerischen Studien der Metallindustrie seiner Siegerländer Heimat. Zusammen mit seiner Frau Hilla begann er dann, die deutsche Industrielandschaft zu fotografieren, wobei es ihnen maßgeblich darum ging, die Schönheit dieser komplexen Gebäude und deren kulturellen Wert darzustellen.
In diesem Film erzählt Hilla Becher unter anderem über die Anfänge ihrer Zusammenarbeit mit Bernd Becher in Siegerland und Ruhrgebiet, über die bescheidene Schönheit der Siegener Arbeiterbehausungen und darüber wie es gelang, die geschlossene Zeche Zollern II bis heute für die Nachwelt zu erhalten.
Nachtfotografie Analog
Zusammenfassung:
Nachdem Leo Seidel im ersten Teil zum Thema Nachtfotografie seine digitale Arbeitsweise erklärt hat, werden heute die 4x5 Filme ausgepackt.
Mit digitaler Spiegelreflex und einer Fachkamera bewaffnet, macht Leo Panoramabilder vom Balkon eines Berliner Hochhauses aus.
Wo sich die Schwächen des digitalen Workflow im letzten Teil noch mit etwas Kreativität ausbessern ließen, da werden sie heute offensichtlich. Die Nachtbilder der DSLR sind in den dunklen Bildstellen schwarz und in den Lichtern ausgebrannt - Ohne HDR Technik ist hier rein digital nichts mehr zu machen.
Die Aufnahme auf Film zeigt den gewaltigen Unterschied von analogem und digitalem Kontrastumfang, lasst euch überraschen!
In einem weiteren Beispiel zeigt Leo auch wie man mit der Großformatkamera stürzende Linien begradigt. Beim Fotografieren ohne Balgenkamera ist das sonst immer ein Fall für Photoshop.
Nachtfotografie Digital
Zusammenfassung:
Nachdem wir Leo Seidel vor einiger Zeit ja schon in einem Film vorsgestellt haben, zeigen wir heute den Ersten von zwei Praxisfilmen, in denen er seine Arbeitsweise in der digitalen und analogen Nachtfotografie erklärt.
In diesem ersten Teil haben wir uns die digitale Fotografie zum Thema gemacht. Im tiefsten Winter sind wir durch den Schnee in Berlin Tegel gestapft um ein geeignetes Motiv für Leos Nikon D3x zu finden.
In einer Langzeitbelichtung fotografiert Leo ein altes Militärflugzeug. Besonders dabei ist, dass er trotz der Dunkelheit einen ISO Wert von 100 benutzt, um möglichst rauschfreie Resultate zu bekommen. Mit einem Scheinwerfer arbeitet er während der Belichtung die dunklen Stellen seines Motives heraus und umgeht damit geschickt die Problematik der, im Vergleich zum Film, recht geringen Kontrastleistung der digitalen SLR.
Wenn die digitale Fotografie an ihre Grenzen stößt, packt Leo die analoge Fachkamera aus. Doch das ist Thema eines weiteren Teiles zur Nachtfotografie.
An dieser Stelle geht noch ein herzlicher Dank an den Verein Alliierte in Berlin e.V., der uns freundlicherweise sein Gelände für den Dreh zur Verfügung gestellt hat!
Leo Seidel
Zusammenfassung:
Heute möchten wir Euch gerne Leo Seidel vorstellen. Leo ist Fotodesigner aus Berlin und wir haben mit ihm eine zweiteilige Workshopreihe zum Thema Nachtfotografie gemacht, die Ihr in den nächsten Wochen hier bei FotoTV ansehen könnt. In diesem Film erzählt er über seinen Werdegang als Fotograf und den nicht so leichten Weg in die Selbstständigkeit, den er als frisch gebackener Hochschulabsolvent der Fotografie gehen musste.
Die digitale SLR ist fast immer dabei, aber sein Herz gehört der Plattenkamera, mit der Leo sich auf Landschafts- und Architekturfotografie spezialisiert hat. Vor allem die Nachtfotografie hat es ihm angetan. Seine Bilder werden unter anderem von der Berliner Ostkreuz Agentur vertrieben.
Sebastian Rieds UNESCO-Projekt
Zusammenfassung:
Viele FotoTV-Zuschauer kennen Sebastian Ried aus zahlreichen Tutorials zu Adobe Photoshop Lightroom. Dass Sebastian nicht nur hinterm Rechner sitzt, Bilder bearbeitet und Workshops hält, sondern auch fotografiert, versteht sich von selbst. Zusammen mit einem Freund plante und realisierte er ein Fotoprojekt. Ziel war es, die deutschen UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten bildlich festzuhalten.
Sebastian Ried besuchte uns während der photokina in unserem gläsernen Studio und erzählte uns Einiges zu diesem Projekt.
Manfred Hamm
Zusammenfassung:
Manfred Hamm wurde 1944 in Zwickau geboren. Sein großes Glück war, eines Tages die Kamera seines Schwagers zu bekommen.
1961 begann er die Lehre zum Werbe- und Theaterfotografen in Ulm und München.
Sein erstes Projekt sollte eine fotografische Weltreise sein, die er allerdings zu Gunsten eines Buchprojekts abbrach. In zwei Bildbänden zeigte er Berlin aus seiner Sicht.
Manfred Hamm entdeckte seine Vorliebe zu größeren Filmformaten und fotografiert heute noch im Großformat. Die Qualtiät seiner Bilder erreicht Hamm durch Ruhe und Konzentration. So konnte er sich in der Architektur- und Industriefotografie seinen Namen erarbeiten.









