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Aufhellen mit dem Ringblitz
Zusammenfassung:
Zum Abschluss der Ringblitzreihe zeigt Ralph Man, dass man den Ringblitz nicht nur als Hauptlicht, sondern auch zum Aufhellen benutzen kann.
Bevor der Ringblitz allerdings zum Einsatz kommt, baut Ralph sein Lichtsetup auf. Als Hauptlicht wird ein Mola-Seti benutzt, zwei Striplights von hinten bringen eine helle Kontur auf das Gesicht des Models und ein weiterer Blitzkopf ist auf den Hintergrund gerichtet.
Das mit diesem Aufbau entstandene Licht analysiert Ralph anschließend. Jetzt möchte er den Schatten unter dem Kinn des Models aufhellen. Vier gute Argumente sprechen dabei für den Ringblitz. Er verschafft dem Bild eine zusätzliche Brillianz. Weil er aus der Objektivachse kommt erreich er wirklich jeden Schatten im Gesicht und er erzeugt keine neuen Schatten, was bei einer Softbox passieren könnte.
Außerdem erzeugt der Ringblitz auch als Aufheller den bekannten runden Reflex in den Augen.
Ringblitz im Cube
Zusammenfassung:
Ein Setting Marke Eigenbau, das ist der "Cube" von Ralph Man. Der Ringblitz und sein Würfel sind wie gemacht füreinander.
Es ist ein populäres und stilvolles Motiv, Models oder Objekte in einem solchen Setting abzulichten. Für eine homogene Beleuchtung und gleichmäßige Proportionen muss man sich jedoch physikalischen Gesetzen beugen. Erforderlich ist eine vertikal und horizontal zentrierte Kamera- und Blitzausrichtung, damit Schatten
eliminiert werden und man mit einem statischen Aufbau ein ganzes Shooting bequem abwickeln kann.
Variabel sind Bildausschnitt und Gestaltung des Cubes, der je nach Belieben angestrichen, lackiert oder verziert werden kann, um mithilfe vom Ringblitz zusätzliche Akzente zu setzen.
Fotografieren mit dem Ringblitz
Zusammenfassung:
Mit dem Ringblitz stellt Ralph Man heute eine sehr spezielle Lichtquelle vor. Normalerweise erzeugt jede Lichtsetzung auf dem Foto einen Schattenwurf in die entgegengesetzte Richtung. Bei dem Ringblitz trifft diese Regel jedoch nicht zu. Da er in einer Höhe mit der Kamera steht und das Objektiv kreisrund umschliesst, ermöglicht dieser Blitz eine nahezu schattenfreie Belichtung.
Im fertigen Foto sind die Spuren des Ringblitzes in einer kreisrunden Aura um das Model herum zu erkennen. Außerdem ist es mit dem richtigen Abstand zur fotografierten Person möglich, weisse Ringe in deren Augen zu projizieren.
Diese Art der Lichtsetzung wiederspricht natürlich unseren alltäglichen Sehgewohnheiten und wird deshalb gerne für extravagante Fashionshootings genutzt. Aber auch Produkt- und Foodfotografen schätzen den Ringblitz wegen seiner hohen Brillianz und Schattenfreiheit.

