Themen
Lokales und Globales Tonemapping
HDR - Ein Überblick
HDR mit Belichtungsreihen
HDR Grunge Look
Zusammenfassung:
Das visuelle Ergebnis hängt im HDR/Tonemapping-Workflow stark vom verwendeten Tonemapper ab. Man unterscheidet Tonemapper grob in zwei große Klassen: die gleichmäßig über das gesamte Bild angewendeten globalen Tonemapper und solche die sich besonders um lokale Tonwertunterschiede kümmern (lokale Tonemapper). Dieter Bethke erklärt zunächst anhand einer leicht verständlichen Grafik die grundlegenden Funktionsweisen und Unterschiede dieser beiden Tonemapping-Varianten.
Im zweiten Teil des Films werden die Auswirkungen von lokalem und globalem Tonemapping an einem realen Motiv exemplarisch in Photomatix Pro demonstriert. Photomatix Pro stellt sowohl einen lokalen als auch einen globalen Tonemapper zur Verfügung. Der lokal optimierende heißt in Photomatix »Details Enhancer«, der global agierende »Tone Compressor«. In anderen Softwares steht manchmal nur eine der beiden Tonemapping-Klassen zur Auswahl und oft heißen die Optionen dort auch anders. Gut gemachtes lokales Tonemapping ist aufwendiger zu programmieren und zu berechnen. Daher kostet es meist auch etwas mehr — mehr Zeit und Hauptspeicher bei der Anwendung und meist auch mehr Geld bei der Anschaffung der Software.
Am Ende des Films fasst unser HDR-Experte die Besonderheiten noch einmal zusammen und gibt eine Empfehlung, wann man welchen Tonemapper bevorzugt einsetzen sollte.
HDR Grunge Look
Zusammenfassung:
Dramatische Übertreibung oder betont realistische Darstellung? Beide Stilmittel sind im HDR/Tonemapping-Workflow zu erzeugen. Sie unterstreichen, bewußt eingesetzt, die Aussage der präsentierten Aufnahmen.
Tonemappings müssen nicht zwangsläufig übertrieben aussehen. Es liegt in der Verantwortung des Fotografen welchen Eindruck er mit diesem Werkzeug erzeugen möchte. Manchmal kann es durchaus sinnvoll sein, ein Motiv »gegen den Strich« zu bürsten. Doch das sollte man sich bewusst überlegen und dann seine Werkzeuge entsprechend zum Einsatz bringen.
Dieter Bethke kommentiert in diesem Beitrag zunächst exemplarisch einige seiner HDR-Aufnahmen und legt dabei seine Beweggründe für die verwendete Art der Ausarbeitung offen.
Im praktischen Beispiel führt er anschliessend zwei unterschiedliche Ausarbeitungen des selben Motivs in Photomatix Pro vor. Zunächst eine realistische Ausarbeitung, dann den so genannten »Grunge Look«.
In der Nachbesprechung des Grunge-Motivs erläutert Dieter einige der Problemstellen auf die man bei der Ausarbeitung im kontrastreichen Look achten sollte.

