S/W-Aktfotografie mit Andreas Weidner
Professionelle Ergebnisse im Heimstudio
Zusammenfassung:
Andreas Weidner, bekannt für seine hochwertige Fineart-Fotografie zeigt hier, dass qualitativ hochwertige und feine s/w-Fotos auch mit einfachen Mitteln umgesetzt werden können.
Beim Besuch seines Heimstudios anlässlich eines Aktshootings für die Serie Images Pittoresques konnten wir ihm über die Schulter schauen.
Ihr gewinnt einen Einblick, wie sich Aktfotografie selbst im Heimstudio hochwertig realisieren lässt.
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Kommentare
Cool
So cool und gelassen kann man an Erotikfotografie herangehen.
Krasser Gegensatz zu den Phantasien die bei Hans und Lisel M.
zwischen den Ohren rumgeistern.
lg
walo
fine....
ja richtig gut der kollege weidner, gerade mit einfachen mitteln zu den richtigen ergebnissen...ein sehr interessanter film....
Naja
Aufnahmen im Dachgeschoss-Heimstudio mit uraltem Equipment...nicht gerade sehr professionell. Sehr langatmig und furchtbar umständlich. Das Model ist fast eingeschlafen.
Versteh ich nicht
Leute, wir sind alles andere als kritikresistent, aber einem Film der zeigt, wie man mit einfachen Mitteln fotografiert vorzuwerfen, das da mit einfachen Mitteln fotografiert wird?
Du scheinst nach einem professionellen Shooting zu suchen, was auch erklärt, dass Dir das Tempo zu langsam ist. Aus der Perspektive stimme ich Deiner Kritik zu, aber ein Film kann halt nicht gleichzeitig alle Zielgruppen ansprechen. Wer im Heimstudio shootet, mag die Erklärungen sicher auch ein wenig ausführlicher. Ich halts aber im Hinterkopf für weitere Filme, ok?
danke Andreas
durch deine langjährige Erfahrung als Kursleiter in der "fineart"-orientierten Fotokunst ist es dir hier gelungen, anhand eines Akt-Projekts einfach und klar aufzuzeigen, wie man zu hervorragenden Ergebnissen kommen kann.
******************* hier ein paar zeilen text unterdrückt, die an andere User gerichtet waren und nichts mit dem Film zu tun hatten*********
Ein alter Hase am Werk...
... der ganz offensichtlich genau weiß, was er tut. Ja, es sind sehr einfache Mittel, aber dafür sehr gezielt und bewußt eingesetzt. Andreas ist Jemand, der auf alle kleinen Details achtet und dies auch laut kommuniziert - da muss man nicht Gedanken lesen können...
Und so ein Dachgeschoßstudio ist doch besser als nichts.
Ciao Marco
Klasse!
Das Video fand ich absolut klasse, ohne großen Aufwand mit Mitteln, die die meisten Mitglieder hier wahrscheinlich auch zur Verfügung haben bzw. sich leisten können.
Mehr davon!
wenig bilder
Ich würde mir mehr abbildungen vom shootingergebnis wünschen.
ne Frage
Ich fand den Bericht eigenrlich ganz gut. Schön zu sehen, dass mit einfachen Lichtsetzung schöne Ergebnisse erziehlt werden können. Allerdings hat natürlich nicht jeder eine Hasselblad.
Nun meine Frage:
Auf dem Blitzbelichtungsmesser war eine Kombination Blende/Zeit von Blende 8 bei einer Zeit 60`sec zu sehen ( beide Lichter gemessen ). An der Kamera wurde aber dann Blende 8 und eine Zeit von 500`sec eingestellt ? Warum ? Müsste das Bild nicht total unterbelichtet sein ?
Gruß,
Matthias
Belichtungszeit
Hi Matthias,
ich hab mir den Film jetzt nicht daraufhin angesehen, aber ganz allgemein spielt die Belichtungszeit bei Blitzlichtfotografie kaum eine Rolle. Der Blitz ist ja ein enorm starkes Licht, das viel stärker ist als das bei Blitzsituationen vorhandene Raumlicht. Er brennt aber in einem Bruchteil einer Sekunde ab. Dieser Bruchteil ist viel kürzer als übliche Belichtungszeiten. Was das heisst? Es kommt nur drauf an, dass der Kameraverschluss auch offen ist, wenn der Blitz zündet. Wie lange spielt in gewissen Grenzen keine Rolle, denn das Raumlicht ist im Verhältnis so schwach, dass es nicht ins Gewicht fällt. Eine ähnliche Diskussion gibt's bei dem 4-Licht Portraitfilm....
Wenn also die Belichtungszeit keine Rolle spielt, dann ist das einzige Instrument zur Belichtungssteuerung die Blende und die ist ja hier die gleiche.
Ich sagte grade, dass es nur drauf ankommt, dass der Verschluss beim Zünden des Blitzes offen ist. Bei welcher Belichtungszeit das sichergestellt ist variiert von Kamera zu Kamera. Diese Zeit ist die sogenannte Synchronzeit und Du findest sie in Deiner Kamerabeschreibung.
Alle Klarheiten beseitigt?
Gruss Marc
Belichtungszeit
Ein guter Hinweis zur vorherigen Frage wäre vielleicht noch, dass man bei normalen Digitalkameras mit 1/125 sec bei Blitzanlagen ganz gut fährt. Während eine Hasselblad mit einem Zentralverschluss drauf wie im Film gezeigt durchaus auf 1/500 sec synchronisieren kann, bekommen die meisten unserer Digitalknipsen noch nicht mal eine 1/250 sec hin. Ist ja aber auch eh nicht so wichtig wenn wir Blitze einsetzen.
Eindrücke
Hallo,
ich bin etwas zweigeteilt in der Bewertung dieses Filmes. Gut gefallen hat mir die Ruhe und Gelassenheit, mit der hier zu Werke gegangen wurde. Auch die "hörbar gemachten Gedanken" fand ich sowohl interessant als auch hilfreich.
Was mich ein wenig "stört", ist die Konzentratio auf das angekündigte Thema. Ich habe mehr über Mittelformat, Film und Doppelbelichtung gelernt, als zum Thema Akt/SW an sich. Das Sujet hätte genauso gut Portrait und Farbe sein können.
Auf mich als Digitalfotografen wirkten die zu lösenden Probleme der Doppelbelichtung etwas, sagen wir. antiquirt. Das geht heute mit Bildbearbeitung sehr viel einfacher.
War natürlich dennoch interessant zu sehen, sollte aber IMHO in einen eigenen Beitrag gepackt werden. Hätte auch den Vorteil, daß die Zielgruppe die gezeigten Leistungen dann auch mehr würdigen würden.
vg, stefan
Belichtungsmessung
Ich muss noch einmal auf die Frage von Matthias zurückkommen (ist ja schon ein bischen her), da mir das auch sofort aufgefallen war. Ich kann mir nicht vorstellen, dass, wenn mir mein Belichtungsmesser eine Blende 8 bei einer 1/60 sec anzeigt und ich dann an der Kamera, ob Hasselblad oder nicht, 1/500 sec einstelle, es ein richtig belichtetes Bild ergibt. Gibt es da eine Erklärung für ?
Viel Grüße
Oliver
Geht schon
Hi,
das geht schon, denn Andreas arbeitet mit Blitz. Der brennt in einem Bruchteil einer Sekunde ab und solange diese Abbrennzeit in die Zeit fällt, in der der Verschluss geöffnet ist, gibt es kein Problem. Und eine 500stel Synchronzeit ist auch kein Problem bei der Hasselblad, denn sie arbeitet mit einem Zentralverschluss, nicht mit einem Schlitzverschluss.....
War das schon verständlich? Sonst kann ich es nochmal etwas ausführlicher erklären..... Weiss leider nicht wie gross Dein Technikwissen ist.
LG Marc
Stimmt, geht schon
Hallo Marc,
manchmal dauerts etwas länger aber jetzt hab ichs kapiert. Und mit meinem Belichtungsmesser überprüft :-)
Vielen Dank.
Gruß
Oliver
Einfach mittel :)
es is kein Akt der Lustig machens jedoch finde ich es irgendwie krass was ich hier so als "einfach mittel" beschreibt.
Sicherlich würde sich der ein oder ander hier wünschen ein Studio zu haben, gleich ob es auf dem Dachboden ist oder nicht. Ich fand bei Betrag sehr informativ und von allem toll er der Andreas zeigt wie man mit Models umgeht.
Doppelbelichtung auf Digital
Hallo,
leider habe ich nicht verstanden wie eine doppelbelichtung bei einer Digitalkamera mit Studioblitzanlage funktioniert.
Bitte um einige Tipps.
p.s Klasse Beitrag
Gruss photo35
Nicht so einfach
Hi,
Doppelbelichtungen sind mit Digitalkameras eher schwierig. Es kommt ein Beitrag dazu, man misst das Licht, halbiert die Leistung, macht einen stockdunklen Raum und löst zweimal aus.
Einfacher ist aber sicher, zwei normale Bilder im Photoshop zu überlagern.
LG MArc
zwar mit alter Technik ,
zwar mit alter Technik , aber sehenswert. Heute mit PS CS4 und co. woll einfacher zu gestallten. Aber die Inspiation und Umsetzung der Idee des Fotografen, stehen hier voll im Vordergrund. Für mich ein gelungener und interesanter Beitrag.
Gruss
Stefan
Freue mich auf diesen Beitrag
Hallo Marc,
freue mich auf diesen Beitrag.
Ich glaube die Nikon D200 hat eine ähnliche Funktion.
Gruß
Vielen Dank!
Exzellent erklärt. Eines der besten Videos hier - auch von der Machart! Ich freue mich auf weitere Videos von Andreas Weidner.
Viele Grüße aus Potsdam,
Uwe Granzow
Interessant ...
... wie verschieden dieser Beitrag hier ankommt. Ich selbst empfand den Beitrag eher lausig und den Umgang mit dem Model wirklich traurig.
Aber am meisten hat mich das Ergebnis der Doppelbelichtung verwundert. Mir erscheint es war ein Zufallsprodukt, denn den eigentlich wichtigsten Gedanken zu einer Doppelbelichtung hat der Kollege ausgespart. Wenn man einen Film an selber Stelle zwei (oder mehrmals) belichten möchte, dann muss einem klar sein, dass sich die Helligkeit an jeder Stelle des Bildes addiert. Das geht aber nicht unendlich, sondern nur bis der Bildbereich eben voll belichtet ist. Darüber hinaus passiert dann nichts mehr. Das setzt eine konkrete Planung der beiden (oder mehr) Motive voraus.
Der Klassiker dieser Technik ist wohl das doppelt belichtete Portrait, wo man im als Umriss fotografierten Kopf ein weiteres Portrait sieht. Dann wird also ein weiteres Bild in den bei der anderen Belichtung unbelichteten Teil geschossen. Natürlich kann man auch einfach so mischen und die verschiedenen Grauwerte überlagern, nur wird das Ergebnis schwer vorhersehbar sein. Den Aspekt der sorgsamen Konzeption und Kostruktion solcher Doppelbelichtungen hätte man, meiner Meinung nach, noch erleutern sollen.
Dennoch Hut ab, offenbar hat es vielen hier Freude bereitet!
Grüße an das fleißige Team und Herrn Weidner
PS: Zur Technik: ob alt oder neu - entscheidend ist wie man damit umgehen kann und was also als Ergebnis raus kommt!
sorry aber dass ist wohl
sorry aber dass ist wohl einer der schlechtesten Beiträge hier.
echt schlecht
...wohl wirklich einer der schlechtesten Beiträge hier....
Kirche im Dorf lassen
OK, der Herr Weidner ist didaktisch nicht gerade ne Leuchte aber das was er erzählt ist für die, die Einsteigen in die Studiofotografie sehr lehrreich und interessant.
Wie Marc ganz obern bereits beschrieben hat, könnt Ihr euch, die Ihr wohl schon super Fotografen seid, gerne andere Beiträge à la ... reinziehen.
Ich werd mir die Filme vom Herrn weidner, auch wenn ich seine erzählweise etwas gewöhnungsbedürftig finde weiter als Bereicherung aufnehmen.
Aber vielleicht lernt das ja der Herr Weidner mit den weiteren Filmen und kostruktiver Kritik ja dann ach noch...
Also, das war nur schwer zu
Also, das war nur schwer zu ertragen. Uralt-Equipment in schmuddeliger Dachwohnung, ein didaktisch überforderter Fotograf im passenden Look zur Location. Darauf sollte FotoTV besser verzichten.
Tolles Model aber
der Beitrag war wie eine Wurzelbehandlung.