Benutzername:
Passwort:

Benutzeranmeldung

Mitch Epstein

Reflections

4.07042

Zusammenfassung:

In unserem Archiv haben wir einen tollen Film wiedergefunden, den wir Euch nicht vorenthalten wollen. In einer der ersten Aufnahmen von FotoTV spricht Mitch Epstein darüber, wie er 1970 als Jahrbuchredakteur zur Fotografie kam. Er fand keinen Fotografen, der die Bilder liefern konnte, die er haben wollte, also nahm er selbst die Kamera in die Hand.

Vom Fotofieber befallen, studierte er dann an der Copper-Union in New York. Hier sammelte er erste Erfahrungen mit Farbfotografie, und fand durch Auslandsaufenthalte seinen visuellen Weg.
Er lebte in Paris, und erfuhr eine Kultur, die seiner völlig Fremd war. Er ging nach Indien, wo er seine Bildsprache, die er sich in Amerika zulegte, weiterführen konnte. Seine spätere Vietnamreise sollte zu einer Selbsterkenntis führen, die seine Art zu fotografieren prägen sollte.

Mitch Epstein spricht über "Family Business", einer Arbeit über das gescheiterte Geschäft seines Vaters. Er fotografiert Gegenstände, die sein Vater über Jahre hinweg ansammelte, und später aufgeben musste.

Mit seinem Projekt "American Power" reflektiert Epstein über die Formen der Energiegewinnung. Er versucht hiermit über Amerika zu reflektieren, und über die verschiedenen Herangehensweisen, verschiedener amerikanischer Region, die je nach Umfeld andere Mittel zur Energiegewinnung ansetzen.

"The City" ist ein weiteres Projekt, das sich Mitch Epstein annahm. Espstein behandelt das Thema der Öffentlichkeit und Privatsphäre. Dabei musste er schmerzlich erkennen, dass er mit seiner Kamera nicht mehr der Beobachter war. er wurde zum Beoachteten. Who watches the watcher?

Kommentare

Sympathischer Fotograf mit

Sympathischer Fotograf mit interessanten Fotos - der Gang ins Archiv hat sich gelohnt :-)

eine harmonische Einheit

Mir gefällt wie sehr die gezeigten Fotos und die plaudernde Erzählweise des Fotografen eine harmonische Einheit bilden.
Besonders die Vielfalt und große Anzahl der gezeigten Fotos hat mich gefreut.

LG Hans