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Lewis Baltz

Anti-Fotografie

3.632655

Zusammenfassung:

Lewis Baltz gehört zu dem 'New Topographic Movement' (Neue topografische Bewegung), die in den 1970ern ihren Anfang fand. Bekannt wurde er durch seine schwarz/weiß Fotografie, deren Motive hauptsächlich verlassene Landschaften sowie Häuser- und Gebäudefassaden sind.

Die Beobachtung, dass sich das Forschen und Streben der Menschheit in den letzten Jahren nicht mehr auf sinnlich erfahrbare Dinge verlagert hat, bewegte ihn zu der Fragestellung, wie dies nun fotografisch zu begleiten sei.

Seine aktuelle Ausstellung 'Sites of Technology' zeigt daher Fotografien von Orten, an denen die technische Forschung und Entwicklung verschiedener Firmen wie Toshiba, Mitsubishi und der französischen Telekom stattfinden. Technologien, die an sich unsichtbar sind, bzw. Technologien wie Überwachungskameras, die mittlerweile den Menschen beobachten. Dieses Projekt startete er Ende der 1980er und verfolgte es über Jahre hinweg.

Wir trafen Lewis Baltz bei seiner Ausstellung in der Thomas Zander Galerie in Köln zu einem Interview. Er selbst entzog sich dabei dem Überwachungsblick unserer Kamera, um nur seine Stimme und seine Bilder sprechen zu lassen.

Kommentare

Eine kleine Anmerkung

Eine kleine Anmerkung technischer Art: Wochenende und FotoTV gehören irgendwie zusammen, d.h. ich lege mich gemütlich 3 Meter vom Monitor in den Sessel und schaue die Beiträge an.

Problem hierbei manchmal (und bei diesem Beitrag besonders auffällig) ist die Unleserlichkeit der Untertitel. Wenn man nicht genau vor dem Monitor sitzt ist es recht schwierig die Kommentare zu entziffern.

Ne richtig klasse Idee habe ich dazu auch nicht, eventuell könnte man das untere drittel des Bildes für die Untertitel reservieren (vor schwarzem Hintergrund) um so die Lesbarkeit zu erhöhen.

Ansonsten interessanter Beitrag, so wie man es von Euch gewohnt ist!

Baltz stellt für die Fotografie richtungsweisende Frage

Lewis Baltz stellt die richtige Frage in dem zunehmend von elektronischen Daten bestimmenden Weltgeschehen: " Wie fotografiert man das Unsichtbare?": Dafür bietet seine Bildsprache recht ernüchternde Antworten. Ein sehr interessanter Ansatz angesichts einer immer geschwätzig werdenden Flut von Bildern, die uns die Welt erklären wollen.