Heissaufziehverfahren
Andreas Weidners optimale Bildpräsentation
Zusammenfassung:
Für den Fine-Art Spezialisten Andreas Weidner gehört die optimale Präsentation genau so zu einem Bild, wie die vorherige Ausarbeitung.
In diesem Beitrag geht es um das Heissaufziehverfahren, mit dem er das Bild auf Museumskarton aufbringt. Schritt für Schritt erklärt Andreas Weidner den aufwendigen Prozess, gibt dabei immer wieder nützliche Tipps und zeigt potentielle Fehlerquellen auf.
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Kommentare
Zwei Anmerkungen
Ein wirklich guter Beitrag - danke dafür. Zwei Anmerkungen. Aufziehen mit Kaltkaschierfolie (Lomacoll) geht im Zweifelsfall auch; erfordert statt einer Presse etwas Übung. Des weiteren finde ich bei dem Rahmen das Glas ganz entscheidend; 'Mirogard' ist hier ein gutes Stichwort (ich persönlich würde eher am Rahmen, statt am Glas sparen).
Steffo
Wenn's eh hinter Glas kommt ...
... könnte man auch einen Pritt-Stift nehmen :-)
Aber interessant war's allemal.
Pritt ne ne
Nee, Pjay, Pritt geht gar nicht: Nicht archivfest, nicht wieder löslich und gleichmässig wird's auch nicht (da gibt's immer so Knübbelchen) :-) Auch könnten manche Bilder auf die Feuchtigkeit reagieren. Also das würde ich nicht empfehlen.....
Alternativen haben wir in dem Film zu T-Hängung gezeigt, ein weiterer wird folgen.
LG MArc
Lohnenswerter Film
Diese Technik und noch dazu dieser Aufwand waren mir nicht bekannt.
Hebt sich wohltuend von vielen Filmen hier ab.
Mit Dank
Frank
Auch schön
guter und interessanter Beitrag, insbesondere das Schlusswort :-)
Zwischen den Zeilen....
Schön dass es mal wieder einen Film von/mit Andreas Weidner gab.
Auch bei diesem Film finde ich ist die Hauptinformation die Arbeitsweise wie auch in den Vorgängerfilme.
Das Bild wird sehr überlegt gemacht. (1 Tag Motiv suchen und dann 1h an der Küste herum klettern)
Dann wird das Bild sehr geplant und durchdacht bearbeitet (jedes Steinchen einzeln)
Dann der Druck nach mehreren Überprüfungen....
Und zuletzt jetzt das Aufziehen.
Kann mir vorstellen, dass der nächste Schritt kein Nagel in der Wand ist.
Unbedingt mehr soche Beiträge. (z.b. auch von Ralph Lambrecht der auch eine ruhige durchdachte Arbeitsweise hat.)
Aber woran erkennt man Säurefreies Papier?
Macht es Sinn für den Perfektionisten eine Probe mit demin. Wasser zu zermatschen und den PH Wert zu messen?
Ich als Bastler würde die Presse durch zwei 8-20mm Stahlbleche ersetzten die ich im Backofen aufheitzen würde solang ich das nich öfters mach.
Bestimmt schon deutlich besser als der bis jetzt eingesetzte Sprühkleb.
Säurefrei
Aber woran erkennt man Säurefreies Papier?
Macht es Sinn für den Perfektionisten eine Probe mit demin. Wasser zu zermatschen und den PH Wert zu messen?
Ich würd auf die Herstellerangaben achten. Wenn 300g/m^2 steht, glaub ich das auch und leg es nicht zerhackt auf die Waage ;-)
Steffo
klasse
Gefällt mir. Schöner und informativer Filmbeitrag.