Benutzername:
Passwort:

Benutzeranmeldung

Gigapanorama

Fotografie im Gigapixelbereich

3.92715

Zusammenfassung:

Stellt Euch ein Panorama vor, in das Ihr immer tiefer hineinzoomen könnt, bestehend aus vielen Gigapixeln. Gemacht mit einer Technik, die schon auf dem Mars war......

Wir konnten einen Gigapan-Roboter als Vorserienmodell bekommen und baten Tom! Striewisch, damit ein Gigapanorama zu erstellen. Er zeigt, wie das Gerät funktioniert, wie man Blende, Auslöseverzögerung, Iso Wert und Belichtungszeit so aufeinander abstimmt, dass damit Fotos entstehen, die man mit einer speziellen Software zusammenrechnen lassen kann.

Das resultierende Gigpan-Panorama (das für die Filmzwecke nur 0,5 Gigapixel, also "nur" 500 Megapixel hat) könnt Ihr Euch mit dem Link rechts am Film ansehen.

Kommentare

Wow!

Ja, ein sehr interessanter Beitrag zum Thema Technik. Sehr kurzweilig, auch wenn bei der Aufnahme von 11 Reihen gesprochen wurde und später in der Software nur 10 Reihen eingestellt waren (oder habe ich was falsch verstanden). Ist aber nur eine Kleinigkeit, die dem Informationsgehalt keinen Abbruch tut. Danke!

Schöner Beitrag über ein interessantes Produkt

Hat mir sehr gut gefallen, vor allem, dass auch noch vorhandene Schwachpunkte (Verwacklung bei langer Belichtungszeit) angesprochen wurden.

Er hat doch einen zweiten

Er hat doch einen zweiten Durchgang mit der Auslöseverzögerung gemacht, da ist wohl dann eine Zeile weniger aufgenommen worden.

Das war wieder einmal...

ein sehr guter Beitrag Herr Striewisch. Wirklich sehr detailiert und macht Lust selbst das Gerät einzusetzen. Freue mich schon, wenn man das Gerät mit einer DSLR im Einsatz sehen kann. Wie wir das Panorama manuell in Angriff nehmen können bzw. Erklärungen für Nodalpunkt (Knotenpunkt) etc. ist hier zu sehen:

Kugelpanorama

 , wie bereits im Beitrag von Herrn Striewisch erwähnt. Schauen Sie doch einfach mal rein, es lohnt sich wie immer.

Ganz interessant ...

und auch wichtig zu zeigen was und wie man es macht, und was dabei herauskommt. Aber jeden jeden einzelnen Menüpunkt ausführlich zu erklären war etwas langatmig und hatte schon Handbuch Charakter.

Das Stativ schien mir leider etwas wackelig, aber das Resultat war sehr beindruckend.

Regards

Ralph W. Lambrecht
http://www.darkroomagic.com

Rechtliche Aspekte?

Hallo,

es wäre interessant zu erfahren, wie die Rechtslage in Bezug auf die Abbildung von Personen in solchen Panoramen aussieht. Am Beispiel des Panoramas der Amtseinführung von Präsident Obama auf gigapan.org wird die Fragestellung anschaulich. Aufgrund der Detailtiefe kann man quasi auf jede einzelne Person der Menschenmenge zoomen. Inwiefern ist damit das Recht am eigenen Bild berührt?

Vielleicht könnt ihr in einem zukünftigen Beitrag mal auf diese Frage eingehen. Überhaupt ist das Theme "Fotorecht" im Forum noch weitestgehend unberührt.

Yes, we can!

Hi,

wir haben einen Film zu dem Thema gedreht und der ist soweit ich weiss im Schnitt.

Nur soviel vorab: wenn Du solche Menschenmengen fotografierst, hast Du kein Problem.

LG Marc

Wer die Grundlagen der

Wer die Grundlagen der Panorama-/Multirow-Technik kennt, der müsste bzgl. des Informationsgehaltes eher enttäuscht sein, da hier die Vorzüge einer Aufnahmetechnik mit der Präsentation eines Hilfsgerätes vermischt werden.

Somit stellte sich mir eingangs die Frage: Auf welche Faszination zielt der Film ab? Multirow oder Automatik? Die Zusammenfassung des Beitrages fokussiert auf das Gesamtergebnis, für das das Gerät nicht zwingend benötigt wird...

Für meinen Geschmack hätte man stellenweise auf Wesentliches reduzieren können, da zu viele Feinheiten bzgl. der Kameraeinstellung zu ausschweifend bzw. zu Kamera spezifisch behandelt werden.

Und da, wo dann "vorgespult" wurde, vermisse ich Informationen zur Dauer des Aufnahmevorganges sowie der Stitchzeit des Rechners (mit Basisangaben zu Prozessor/Arbeitsspeicher).

Dann könnte ich mir ein Bild davon machen, ob z.B. eine Anschaffung für mich interessant wäre, oder ob der Preis mich eher dazu veranlasst, selbst an Stativ und Nodalpunktadapter zu drehen.

Die Demonstration, was solch ein Gerät zu leisten vermag, reduziert sich somit nach dem Beitrag für mich auf Banales:
Der Roboter weiß, wie zu überlagern ist und dreht die Kamera selbstständig.
Kurzum: Multirowpanorama-Automatik. Das war mir hinsichtlich der Dauer des Betrages zu wenig.

Ein paar Fragen habe ich noch, die jedoch über den Beitragsrahmen hinausgehen:

- Wie sensibel ist der Roboter (bzw. die bewegl. Teile) beim Transport?
- War er einfach (genau) auszurichten?
- Wie sieht die mitgelieferte "Transportverpackung" aus?
- Gibt es einen Spritzwasserschutz?
- Wie viel Strom verbraucht das Gerät? Sieht man der Akkuanzeige bereits das aufgenommene Panorama an?
- Wie gut funktioniert die Software? Hat sie manuelle Korrekturmöglichkeiten oder läuft alles voll automatisch?

MfG
T. Rense

Thomas....

...es ist immer wieder ein Problem, das dem Zuschauer unterstellte Niveau des Films allen recht zu machen. Ich denke, dass Gigapanoramen nicht vielen bekannt sind, daher haben wir uns für eine ausführlichere Darstellung entschieden und mehr Details der Bedienung gezeigt. Wenn das zu detailliert war, dann machen wir das demnächst anders.

Multirowpanoramen sind sicher schon gängig, diese aber aus mehreren hundert, per Hand eingestellten Zoomaufnahmen sauber herzustellen dürfte doch eher schwierig sein, das verrichtet der Roboter schnell und präzise. Gibt es schon Software, um solche Gigapixelpanoramen darzustellen ausser der von Gigapan? Wenn nicht, wäre auch das ein Unterschied zu den Multirowpanoramen wie man sie bisher kennt.

Zu Deinen Fragen, die berechtigt sind:
1) Das Gerät macht einen sehr soliden Eindruck, Gehäuse und alle Teile sind aus Metall. Dadurch ist es aber nicht sehr leicht.
2) Ja, allerdings gab es eine Skala am Gerät, die noch nicht vollständig erklärt ist (im Handbuch).
3) Wir bekamen das Gerät aus den USA als Vorserienmodell gut verpackt. Ich kann aber nicht sagen, wie das endgültige Modell verpackt sein wird.
4) Ich weiss es nicht. Ich hätte keine Bedenken, es ein wenig feucht werden zu lassen, im strömenden Regen möchte ich es aber nicht nutzen.
5) Bei so einem Panorama sind die Batterien der Kamera eher das Problem. Wir haben beim Dreh zwei Panoramen gemacht, weil wir Verwackler bemerkt haben und dafür haben wir die Batterien der Kamera, nicht aber die des Roboters getauscht und die Batterien waren wie gesagt auch nicht ganz voll. Ich denke 3-4 Panoramen kriegst Du sicher damit hin, was immerhin ca. 1000 Auslösungen wären.
6) Die Software ist voll automatisch, allerdings gilt auch hier: es ist eine beta Version, die endgültige kann abweichen.

Beste Grüße Marc

PS: auf meinem Notebook (Core2Duo) rechnete das Panorama gut 3 Stunden. Du findest mehr technische Infos am Bild das wir gemacht haben auf der Gigapan Seite:

Computer stats: 2047.36 MB RAM, 2 CPUs
Total time 3:11:05 (1:11 per picture)

Die Aufnahmezeit ergibt sich aus der Verzögerung, die wir eingestellt hatten. Ich meine, es wäre knapp eine Viertel Stunde für das Panorama gewesen. 200 Bilder mal 3 sek oder so....

Danke

Danke für die Mühe. Ja, das mit dem Zielen auf eine Zielgruppe ist völlig klar.
Mir ging es (beim interessierten, ungeduldigen Schauen) um so Kleinigkeiten wie z.B. dem Mitverfolgen der Einstellungen (z.B. WB). Die Grundlagen sind durch andere Beiträge erklärt (gleichbleibende Einstellungen, keine Automatik,...).
Auf jeden Fall ein spannendes Gerät für Pano-freaks.

VG
T. Rense

OK

Ok, ist schon klar, Wir müssen vielleicht, wenn es so viel zu zeigen gibt ein paar Details schlabbern, damit der Film nicht zu lange wird. Ich dreh den Film nochmal in englisch und werd dann drauf achten ;-) Alright?

Man kann das Panoarama auch auf der eigenen Seite einbetten

rechtliche lage

@ Marc
>Nur soviel vorab: wenn Du solche Menschenmengen fotografierst, hast Du kein Problem.

Bist Du Dir da wirklich sicher?
Die Frage wurde/wird in verschiedenen Panoramforen diskutiert (bisher ohne rechtes Ergebniss).

Die Lage ist ja nicht ganz eindeutig.
Zum einen ist es durch das Zoomen möglich, dass Bild auf die Wiedergabe einer einzelnen oder nur einiger weniger Personen einzuschränken, das könnte (ausreichend böswillig ausgelegt) das "Recht am eigenen Bild" betreffen.
Und zum anderen können durch die in der Panorama-Wiedergabe oft gegebenen/möglichen zeitlichen und räumlichen Zuordnungen datenschutzrechtliche Aspekte ins Spiel kommen.

Alles in allem, so wie ich das bisher verstanden habe, bei Veröffentlichung der Bilder kein 100%ig sicheres Terrain.

Tom!

Ein absolut faszinierendes Gerät

Ich habe mir den kleinen Roboter aus den USA mitgebracht und bin absolut begeistert.
Die Verarbeitungsqualität überzeugt absolut, es ist kein klappriger Billig-Müll, sondern ein sehr solide und sauber verarbeitetes Präzisionsgerät. Die Transportverpackung bestand aus einem Karton, in den ein Form-Schaumstoff absolut passgenau eingesetzt war. Diesen habe ich in einen Fotokoffer gesetzt, sodass ich jetzt eine optimale Transportverpackung habe.
Verwenden tue ich den Robbi mit einer Canon Powershot G10. Sie passt 100% drauf, es klappert nichts, alles wie gesagt sehr solide verarbeitet.
Dadurch, dass ich bei der Kamera alle Automatiken abschalten kann, bin ich sehr flexibel. Das Gerät lässt sich mit der eingebauten kleinen Wasserwaage präzise gerade ausrichten. Ich setze den Epic auf ein solides Manfrotto-Stativ, denn wackeln sollte bei den Aufnahmen nichts. Der Betrieb erfolgt mit Mignon-Zellen, ich verwende lieber Mignon-Akkus, die funktionieren tadellos.
Im Moment bin ich noch am Üben und habe noch kein fertiges Bild, das gut genug wäre, um es hier zu präsentieren, aber sobald ich eins habe, werde ich es hier zeigen.

Wieder ein toller Film ...

.. zu einem interessanten Beitrag. Meine Fragen wurden bereits oben geklärt, interessant wäre es jetzt noch zu wissen, wie es sich mit Belichtungsreihen verhält. So wie ich es sehe, funktioniert dies ja nicht, oder?

Zur rechtlichen Frage: Ich arbeite als Pressefotograf. Ab einer gewissen Personenanzahl, so grob ab 10 bis 15 Menschen, bei einer öffentlichen Veranstaltung darf man diese fotografieren und ohne Einverständnis veröffentlichen. Denke hier wird es genau so sein. Die digitale Technik ist heute so gut und so weit, wenn ich ich eine Straßenszene mit meiner EOS 1D MKII fotografiere und die Kennzeichen unkenntlich mache, dann muss ich teilweise ganz tief zoomen, um auch die hinteren Fahrzeuge zu maskieren, an denen ich das Kennzeichen lesen kann. Und die selbe Qualität habe ich auch bei einer Massenaufnahme. Und wenn es bei Gigapanorama diese probleme entstehen würden, betrifft es die ganze Fotografie.

KS

GigaPan

Ich hätte da noch eine Frage? kann man die Bilder auch auf der eigenen Homepage veröffentlichen und was für eine Software dafür erforderlich. Inzwischnen gibt es den GigaPan auch für DSLR Kameras. Leider noch nicht für die 5d Mark II .

Geht

Hi,

Du kannst Deine Gigapanoramas einfach in Deiner Homepage per Codeschnipsel einbetten, dazu brauchst Du keine Software.

Wenn Du mit der 5D Mark die Panoramen machst, dann gibt das aber Gigagigapanoramen ;-)

LG MARc