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Dressing the Salad

Foodfotografie mit Andreas Fischer

4.168065

Zusammenfassung:

Andreas Fischer stellt in diesem Beitrag den Workflow seiner Foodfotografie am Beispiel eines Salattellers vor. Nach dem "Modelcasting" auf dem Wochenmarkt geht es ins Studio. Hier gibt Andreas praktische Anregungen zur Hintergrundgestaltung, der Ausleuchtung des Sets und auch zur fotogerechten Salatanrichtung.

Ein kleiner Tipp vom Meister: Beim nächsten Einkauf mal einen Blick auf den Lachs im Kühlregal werfen. Der liegt nämlich üblicherweise auf einer silber-goldenen Pappe, die einen perfekten Reflektor für die Food- und Produktfotografie hergibt.

Kommentare

Top!

Super der Tipp mit der Lachspappe! Mehr Videos über Produktfotografie sind erwünscht und auch die angesprochenen Tricks wären hochinteressant.

hmmm

mit einem metz 76 indirekt blitzen bringt genausoviel licht wie die ganzen studiolampen :) - aber sonnst guter beitrag

Prima

Zwar bin ich kein Food-Fotograf, aber es hat mal Spaß gemacht hier "über den Tellerrand" zu schauen ;-)

LG, Michael

Toller Beitrag

Es war ein Toller Beitrag,
ich würde mich freuen, wenn es mehrer solche "Food" Beiträge gibt. Am besten für Armateuere die Privat auch gerne so was versuche wollen, aber kein Fotostudio haben.

Gruss

Thomas

Aha!

Ich bin also doch nicht der Einzige, der mit Walimex blitzt. :-))

Schön, daß es auch ohne High-End-Materialschlacht geht.
Fein gemacht!

"lachspappe rulez...:-)

hallo Andreas...feiner film...erinnert mich auch an unseren gemeinsamen ws zum thema...und dein studio ist ja dermaßen gut als foodstudio geeignet...als wärs dafür gebaut...( du hast es ja eingerichtet :-)

desweiteren...fachlich alles richtig...und es freut mich, dass du auch zu den vertretern des essbaren foodstylings zählst...aufpolieren mit haarspray etc. ist out...das machen höchstens noch ein paar wenige ohne wirklichen anspruch...

...grüsse vom jens

Unappetitlich!

Mir haben dir Ergebnisse überhaupt nicht gefallen. Der Salat sieht auf den Fotos zu trocken aus. Man sieht auch eigentlich mehr Teller als Salat. Außerdem sieht es aus als wurde ein Weitwinkel benutzt. Die perspektive scheint etwas verzerrt.

Wer wirklich etwas über die Beleuchtung in der Food-Fotografie lernen möchte, dem empfehle ich das Buch „The Studio-Photographers lightning bible”.

Einzig der Tipp mit der Lachsverpackung war interessant.

Gruß
Markus

@ all, vielen dank für das feedback

@ all

vielen dank für das feedback, freut mich das der film so einigen zu gefallen scheint, es werden weitere filme der art folgen die auch schon gedreht sind, das meiste für anfänger und ambitionierte hobbyfotografen, so wie auch dieser film, der nicht den anspruch hat profis etwas neues zu zeigen

@ schustrik, ja, klar, auch mit nem metz kann man viel anstellen, der vorteil einer studioblitzanlage ist aber die auswahl an möglichen lichtformern, und (bei der richtigen) der grosse regelbereich, dies ist ein film über ein ganz einfaches salatfoto, mit geringem aufwand an lichtsetzung, es ging auch weniger ums licht als um die ganze entstehungsgeschichte eines solchen fotos, daher habe ich auch die kleine walimexblitzanlage dazu genommen, da diese nicht weit genug runtergeregelt werden konnte habe ich "über bande gespielt" also einen reflektor angeblitzt, der metz allerdings hätte hier ein viel härteres licht gebracht als die softbox

@ Swalber, ja es geht auch ohne high end material, allerdings muss ich zuzgeben das in meinem studio schon viel von dem "high end zeugs" steht, normalerweise arbeite ich zb mit einer aurora blitzanlage, aber ja, auch mit walimex geht eine menge, ich habe damit zb 1,5 jahre meine brötchen verdient, ich bin glücklich heute viel besseres zu haben, aber bis zu einer gewissen grenze geht auch mit einfachen mitteln etwas, hier wurde die walimex benutzt um zuschauer nicht gleich abzuschrecken damit keiner denkt es muss immer eine wirklich gute blitzanlage sein
bei fragen zu unterschieden, vor und nachteilen kann mich jeder gern anrufen, als händler für blitzanlagen mache ich das gern ;-)

@ mischecco , ich finde der salat sieht viel appetitlicher aus als ich, wenn ich mir vorstelle der würde noch besser aussehen, wo soll ich da bleiben? ;-.)

würde aber gern mal von dir appetitlicheren salat sehen, das letzte foto im film, mit dem diaginalen verlauf, gefällt mir selbst sehr gut, ich bin damit zufrieden, es hat sich auch schon gut verkauft
leider wurden im film teilweise standbilder der videokamera gezeigt die wie fotos wirken, aber da war der lichtaufbau ja auch noch nicht fertig und die perspektive eine andere

was deinen buchvorschlag angeht, ich würde sagen: wer wirklich etwas über die beleuchtung in der food-fotografie lernen möchte, z.b. wie man mit dem selben lichtaufbau, nur durch das regeln der abzugebenen leistung solch unterschieldiche wirkungen erzielt wie hier:
http://www.ff-foto.de/galerie/details.php?image_id=437
oder hier:
http://www.ff-foto.de/galerie/details.php?image_id=451
, dem empfehle ich einen ff-foto.de workshop ;-)

denn die beiden beispiele sind selbsterarbeitete teilnehmerergebnisse, wer will oder leistet denn da noch mehr? solche ergebnisse mit dem selben aufbau?

das von dir empfohlene buch schau ich mir aber gern einmal an

Appetitlichkeit

hallo andreas, ich werde dir demnächst mal ein salat-foto von mir zukommen lassen, sobald ich eines gemacht habe.

ich glaube, das problem an deinem hier vorgestellten bild ist auch, dass es sehr studiomäßig aussieht. ich finde food sollte so fotografiert sein, als wäre es gerade serviert worden, also auf einem tisch mit tischdecke und dann noch mit einigen accessoires, wie besteck, gläsern und servietten. natürlich nicht alles auf einmal.

schau dir mal die bilder auf dieser seite an: http://www.klausarras.de
so sollte es meiner meinung nach aussehen. und wie man das so hinbekommt sieht man in dem schon erwähnten buch „The Studiophotographers lighting Bible”. man braucht auch keinen komplizierten lichtaufbau. 2 blitze und ein paar kleine tricks reichen aus.

Gruß
Markus

nun, ich mag solche "on

nun, ich mag solche "on location" food-fotos (wie ich sie gern nenne) auch
ich finde aber nicht das food entweder so, oder so fotografiert werden sollte, erlaubt ist was gefällt und da kommt es darauf an für welche zielgruppe und welchen zweck das foto ist

es ist auch richtig das mit minimalem aufwand sehr viel erreicht werden kann, aber manchmal braucht es eben mehr aufwand, es kommt ganz darauf an wo es hingehen soll

bei diesen hier gezeigten aufnahmen war der aufwand sehr gering, es wurden 2 kleine blitze benutzt....

das buch werde ich mir aber wie gesagt einmal anschauen und es eventuell in unseren zur zeit geplanten fotobuchverleih mit aufnehmen

was ich jetzt aber eigenartig finde ist das dir zuerst zuwenig salat auf dem foto war und nun soll zu dem "zuviel teller" noch besteckt und mehr?
siehst du, auch du willst manchmal mehr und manchmal weniger, man muss sich nur für jedes foto für eines entscheiden und das ist eigentlich das schwierigste an jeder art der fotografie, die technik ist schnell gelernt, auf die gestaltung kommt es an, die wahl des motivs, der asseccoires, der perspektive,usw...
und dann gefällts dem einen, und dem anderen eben nicht, das ist völlig normal ;-)

Zuviel und zuwenig

Meine Meinung darüber, dass man zuwenig Salat sieht und zuviel Teller bleibt natürlich bestehen. Und die weiteren Accessoires dürfen natürlich nicht zuviel Raum einnehmen. Sie sollen nur zur Atmosphäre beitragen und können auch unscharf im Hintergrund stehen/liegen. Aber durch Accessoires wird aus einem toten Studiobild ein apettitliches Foodfoto.

Du hast natürlich Recht damit, dass Food auf verschiedene Weise fotografiert werden kann, aber ich denke, es sollte immer so fotografiert werden, dass es lecker aussieht.

Und dass die Gestaltung wichtig ist stimmt natürlich auch. Und ich behaupte mal, dass ich als Diplom Designer und durch meine jahrelange Tätigkeit als Art-Director ein bisschen was davon verstehe.

nun gut

"...Und ich behaupte mal, dass ich als Diplom Designer und durch meine jahrelange Tätigkeit als Art-Director ein bisschen was davon verstehe."

ich bin da jetzt etwas verwirrt denn du wirkst als hast du "scheuklappen auf" wenn du sagst, etwas sollte "so und so" sein und andere dinge gar nicht zulassen möchtest

("...dürfen natürlich nicht...sie sollen nur...es sollte immer....")

soweit ich weiss müssen gerade art directoren besonders auf ihre kunden und deren zielgruppe eingehen und da gibt es eben nicht nur schwarz und weiss und vieles abseits des persönlichen geschmacks des "directors"

ich bleib da lieber open minded...vor allem für die zielgruppe, der eine kunde möchte einen freisteller der andere etwas minimalistisches der nächste eine realistische szene...jedes hat seine berechtigung und eben auch eine andere wirkung

du musst den film und das foto aber nicht gut finden
die zielgruppe für den film sind anfänger, ambitionierte amateure, keine "art directoren"

und unter uns, ich mag fotos auf denen etwas "beiwerk" dabei ist, eine realistzisch anmutende szene auch gern (nein nicht lieber aber eben gern), die studiosachen, die freisteller, das minimalistische, das wird aber zumindest von meinen kunden öfter gewünscht...ich werde mich hüten denen zu erklären das es immer anders sein sollte

trotzdem danke für deine meinung

Coole Reflektoren

Sehr guter Beitrag. Informativ, interessant.
Heute kaufe ich Lachs :-).
Bei den Fotos sagt man weniger ist mehr.
Bei FotoTV sage ich mehr ist besser :-)
Freue mich auf weitere Beiträge.

Gruss

Gefällt

Ich finde es gut.
Einfach und super erklärt. Wird auch ein Anfänger schaffen zum nachmachen.

Gruss

ich fand es sehr

ich fand es sehr gut.

@mischecco kritik kann man auch konstruktiver mitteilen...ohne den großen meister raushängen zu lassen. leute die sich so profilieren wollen schenke ich wenig respekt.

Super Sache

Da ich mich schon ein wenig mit der Foodfotografie beschäftige und mich natürlich noch weiter informieren möchte, ist dies schon ein guter Beitrag dazu.

Ein paar Sachen praktiziere ich schon so, mir fehlt noch das eine oder andere Ausrüstungszeug, was noch kommen wird, um mich dort weiter hineinzuvertiefen.

Arbeite auch, wenn möglich, mit viel Tageslicht.

Prima Beitrag, gerne mehr.

Gruß
Michael

http://www.michaeldieterjung.de/

Mehr davon!

Wär klasse, wenn du noch ein(ige) Foodvideos machst! Mein Problem ist oft, dass ich eine realistische Szene aufbaue und es dann irgendwie zu voll wirkt... Da wär es interessant zu wissen, worauf man beim Aufbau achten sollte.