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Edelstahl fotografieren

Hallo zusammen,
ich habe folgendes Problem, ich bin von einem Bekannten gefragt worden ob ich, von Ihm gebaute, Edelstahlprojekte fotografieren könnte. Diese Teile reflektiern wie wild und sind meistens sehr filegran. Es handelt sich hauptsächlich um Tore und Geländer usw. Die Dinger stehen auch nich unbedingt selbstständig, müssen also angelehnt werden.Das hat zur Folge das der Hintergrund auch gut aussehen muss. Hat jemand Erfahrung mit der Oberfläche an sich. Blitz reflektiert total. Wird man dunkler, wird ein Teil schwarz. Geht man mit der Belichtung rauf wird der andere Teil weiß, es ist zum verzweifeln. Wäre toll wenn da jemand einen Tipp für mich hätte.

Chrom

Hi,

hast Du den Film über Chromfotografie gesehen? Da solltest Du Dir einiges abgucken können!

LG MArc

nicht schlecht

Der Mann hat die gleichen Probleme, nur bekomme ich meine Sachen nicht auf einen Tisch und mit einer Pappe abgedeckt. Sie sind viel größer. GArtentore, Fenstergitter, Balkongeländer ect.

polfilter

hast du schon mal einen polfilter probiert? der nimmt aus metallischen oberflächen gut die spiegleung und den glanz raus.

gute Idee

Das werde ich probieren. Manchmal liegen die Lösungen sehr nah. Ich habe für meine neue Optik nur noch keinen. Danke für den Tip

Gerade bei metallischen

Gerade bei metallischen Oberflächen bringt der Polfilter nichts. Besonders gut kann man die Wirkung des Polfilters bei Glasscheiben (Schaufenster etc.) beobachten, wenn man in einem Winkel von etwa 35° hindurch fotografiert. Einfach mal durch das Okular schauen und dran drehen :-)

Nimm sie doch einfach Bei

Nimm sie doch einfach Bei Sonnenuntergang auf ohne direktes Licht. Dann halt mit Stativ und paar sec Belichtungszeit.
Oder halt wenn der Himmel bedeckt ist.
Das heisst natürlich wenn du das nicht im Studio machen willst.

Wäre jetzt meine Idee aber selber probiert hab ich das noch nicht.

Hallo, wenn Du noch Hilfe

Hallo,

wenn Du noch Hilfe benötigst ,kannst Du Dich gerne melden,
haben mit Auto- und Motoradlacken und Chromteilen Erfahrung .Einfach E-mail an info@photomobile.eu senden

Gruß Johannes

Vielleicht etwas spät vielleicht...

Edelstahl zu fotografieren, hat viel mit der Fotografie eines Spiegels zu tun. Letztenendes fotografiert man nicht den Spiegel selber, sondern das, was man darin sieht und die Umgebung des Spiegels (Rahmen / dort wo er hängt). Der Fotograf hat nun Einfluß auf beide Faktoren, er kann sowohl die Reflexe und die reflektierten Farben und Bilder, als auch die Umgebung des Spiegels verändern.

Wer das verinnerlicht, der hat langsam eine gewisse Vorstellung von Edelstahlfotografie. Der große Unterschied zum Fotografieren von Spiegeln, ist die diffuse Darstellung der Reflektion bei matten Edelstahloberflächen und eine leichte Eigenfärbung (Alluminium-, Messing-, Stahl- oder Eisenanteil). Wenn man nicht gerade Chrom- / Hochglanzoberflächen fotografiert, dann kann man keine klaren Umrisse erkennen. Ein weiterer Unterschied ist die deformierte Darstellung von Reflexionen, da man es typischer Weise nicht mit planen Flächen zu tuen hat.

Um den Unterschied zwischen Alluminium und Stahl gut darstellen zu können, benötigt man eine deutlich bessere Auflösung im Weißbereich, als 8-Bit-auflösende gammakorrigierte Monitore das darstellen können. Hier hilft nur kräftiges Rumspielen mit Tonwerten und Gammakurven.

Ich habe aber immer ein - für den Kunden akzeptables - Ergebnis hinbekommen.

edelstahl

Oha - Edelstahl - am besten gebürstet.
Ich bin an diesem Material letztes Jahr fast verzweifelt.
Ist wirklich beachtlich, wie extrem das auf die kleinste Veränderung des Aufnahmewinkels und des Lichteinfalls reagiert.
Ich konnte zum Glück im Studio fotografieren und dann wirklich in Grad Schreitten mich annähern.
Ich beneide dich hier nicht. On Location ist das glaube ich nicht einfach, wenn du die Struktur und die Farbe des Materials wiedergeben willst.