Die Druckvorstufe für Digitalprints
Einfach bessere Druckergebnisse erzielen
Experte: digiprinz
Ähnliche Themen: Bildpräsentation | digitale Fotografie | digitale Tools | Fotodruck - Bilder drucken | Photoshopbasics | Photoshoptechniken
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Laufzeit: 14m23s
Sprache: Deutsch
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
Verwandte Filme:
Schärfung Teil 1
Schärfung Teil 2
Schärfung Teil 3
Schärfung Teil 4
Schärfung Teil 5
Zusammenfassung:
Christian Fickinger vom Digiprinz Druckstudio gibt mit diesem Beitrag eine Anleitung zur idealen Dateivorbereitung für Ausdrucke eurer Fotografien.
Einige Punkte die dabei besondere Beachtung finden sollten, sind die Bildauflösung im Verhältnis zur gewünschten Ausgabegröße, das richtige Colormanagement, das für die jeweilige Verwendung geeignete Dateiformat und auch das Nachschärfen der Datei.
Kommentare:
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Drucken, aber richtig
Toll erklärt, alle offenen Fragen wurden behandelt.
Das war auch immer meine Problematik, sehr interessant
und lehrreich ausgeführt.
TOP
kein Angst vor'm Drucken
Für mich als Einsteiger was das Thema Drucken immer mit gewissen "Vorurteilen/Mythen" behaftet. Nach diesem Film wurden mir doch meine größten "Ängste und Sorgen" genommen. Auf zum "Dienstleister" und die Wände neu tapezieren. ;-)
Klasse!
Prima erklärt!
Alle offenen Fragen beantwortet, jetzt sollte sich jeder trauen seine Bilder mal auf Papier zu bringen!
150-100ppi
einfach, verständlich und interessant erklärt. prima!
jedoch war ich bisher der meinung ,-eine druckauflösung von 300 ppi trägt zur absolut besten qualität eines grossformat (poster) druckes bei. ist mein bisheriges aus fachbüchern entnommenes und auch so ausgeführtes wissen falsch?
ein kleiner hinweis würde mich aus meiner ,durch den beitrag entstandenen unsicherheit befreien. vielen dank!
AW: Re.Bock
Wie im Film schon beschrieben ist eine Druckauflösung von 150ppi bereits für eine sehr gute Bildqualität ausreichend, dies entspricht auch meiner Erfahrung mit guten Druckdienstleistern, man kann die Unterschiede nur noch sehen wenn man wirklich sehr dicht an das Bild herangeht (Sichtabstand unter 20cm) ansonsten erkenne ich da nix, und ich hab gute Augen, wenn Du natürlich mehr Auflösung zur Verfügung hast, dann kannst Du Sie ja gerne nutzen.
Ich finde den Beitrag super, und er entspricht auch meinen Erfahrungswerten.
Toll erklärt
Schöner Beitrag, so viel Pixel brauchts also für große Bilder gar ned.
Karlheinz
super film
sehr guter beitrag der vieles klarstellt , ich kann diese meinung nur teilen da ich selber auch schon tests gemacht habe und zumbeispiel ein 40/60 bild einmal im raw format aufgenommen habe als tiff gespeichert 28 megabyte das gleiche als jpg 3 megabyte und es war absolut kein unterschied zu sehen.
Die 300 dpi regel geistert leider immer noch in vielen köpfen umher obschon sie veraltet ist
stefan marthaler
Fragen zur Auflösung
Hallo Leute,
ja diese 300DPI geistern wirklich in allen Köpfen rum und auch an unserer Hotline bekommen wir diese Frage fast täglich gestellt.
Ich lasse sämtliche Formeln mal weg, das wäre zu komplex für hier... Diese 300DPI-Regel gilt natürlich immer noch, aber NUR und ausschließlich für Offsetdruck im 60er Raster.
In digitale Druckverfahren, insbesondere im digitalen Großformatdruck werden völlig andere Rasterverfahren verwendet, daher kann man mit deutlich niedrigeren Auflösungen hervorragende Druckergebnisse erreichen.
Es stimmt also tatsächlich. Bei 100DPI hat man bei uns wirklich absolut optimale Druckqualität, selbst bei 80DPI immer noch hervorragende Qualität, die auch einer nahen Betrachtung noch standhält, wenn auch mit geringen Einschränkungen...
Wer weitergehende Fragen hat, darf wirklich einfach bei unserer Hotline anrufen, wir helfen sehr gerne und nicht selten bin ich selbst am Telefon ;)
Grüße,
Christian Fickinger
Druckformate
Der Film ist schon sehr informativ, aber als fünften Punkt hätte man evtl. noch etwas zu den Druckformaten sagen können, bzw. wie man seine digitalen Bilder am besten vorbereitet damit nichts beim Beschnitt verloren geht und auch keine weißen Ränder zu sehen sind.
Gruß
Rainer
Danke
Habe mal wieder was dazu gelernt, danke für diesen Beitrag
Top!
Toller Beitrag! Danke.
Jute Sache
Sehr guter Film und gute Infos dabei! Also ein hoch auf JPEG;-)!
Gruß Matthias
Echt hilfreich.
Super Beitrag. Bringt alles Wichtige kurz und klar auf den Punkt. Habe selbst einige Erfahrung mit Druckvorstufe für OFFSETDRUCK. Daher war für mich die Klarstellung über die notwendige Auflösung im DIGITALDRUCK ein "eye-opener". Warum wird das in all den dicken Wälzern zum Thema nicht mal so klar dargestellt ??!
Jedenfalls besten Dank an Christian Fickinger!
Wie sieht es mit s/w aus?
Hallo Christian Fickinger,
nochmal danke für Deinen Betrag. Ich möchte einige Fragen anschließen, die vielleicht zu einem weiteren Betrag von dir führen könnten: Wie komme ich zu farbstichfreien s/w-Prints? Wähle ich für s/w auch sRGB? Wie komme ich zu einer Sepia- oder Blau-Tonung?
Schöne Grüße, bernd.
digiprinz
hallo fototv : )
ich wollte einmal kurz gefragt haben ob ihr den service der firma welche hier supportet wird auch mal selbst in anspruch genommen habt ? grüße lars
hallo lars
hallo lars,
haben wir nicht... wir selbst haben so viel mit videos zu tun, dass fotos eher die ausnahme sind ;-)
christian ist aber sehr sachkundig und nett, wenn du nicht sicher bist, ob er für dich richtig ist, dann ruf ihn einfach mal an.
lg marc
Lieber Christian
Bei der Studiocommunity hab ich auch deine Kurse besucht , leider hast du in diesem Film leider nicht recht 3508 * 2400 sind keine 10 Megapixel sondern nur etwas mehr als 8 Megapixel :-)
Gruss Patrick
Hallo Christian
Was Auflösung und Dateiformate anbelangt stimme ich Dir zu. Beim Colormanagement fehlt eindeutig der Hinweis auf den eciRGBv2 Farbraum, welcher im professionellen Umfeld mittlerweile Standard ist. Da ich selbst Colormanagement in der Tiefe schule finde ich es immer wieder ernüchternd, wenn Print-Dienstleister mit überholten Standards arbeiten. Sicher ist CM ein sehr umfassendes Thema, aber der ECI-Farbraum sollte keineswegs 'unterschlagen' werden.
Gruss Jochen
Druckvorstufe für Digitalprints
Sehr gut gemacht und sehr gut erklärt. Schau ich mir sicher nochmal an.
Mal ne andere Meinung
Ich finde das haarsträubend, was da zur Auflösung gesagt wird. Mag ja sein, dass das für viele Betrachter gilt, die sich nie mit Bildern beschäftigen. Wenn man aber so weit geht, dass man behauptet, 100 - 150 ppi reichen für optimale Fine Art Druckqualität, dann redet man Unsinn.
Der Mann will seine Kundschaft dazu bringen möglichst große Abzüge von mäßigen Bildern zu bestellen!
125 ppi sind alles Andere als OPTIMAL. Der Mann sagt ja schließlich, dass das nicht nur für einen größeren Betrachtungsabstand gilt, sondern auch dann, wenn man nahe ran geht. Ich behaupte das gilt nur dann, wenn man Probleme mit den Augen hat. Natürlich sieht man den Unterschied zu 300 oder 400 ppi. Vielleicht gibt es viele Leute, die der Utnerschied nicht stört, aber zu sehen ist er auf jeden Fall.
Und mit Fine Art Prints haben 125 ppi rein gar nichts zu tun. Das sage ich alles, weil ich mich persönlich um detailierte Bilder, um Fine Art Prints bemühe. Ausgiebige Versuche mit allen möglichen Auflösungen habe ich also gemacht.
Schwacher Beitrag. Weil sich da zu viel Zutreffendes mit Unsinn mischt.
Peter
Mal eine Korrektur der anderen Meinung
Sehr geehrter Herr Daub, das kann man so leider nicht stehen lassen, tut mir leid. Ihre Meinung mögen Ihrer persönlichen Erfahrung oder Ihrem subjektiven empfinden entsprechen, dies entspricht allerdings nicht objektiven Werten.
Noch etwas zum 'Auflösung = Rasterfrequenz x Qualitätsfaktor'-Mythos:
Werte von 300 bis 400 DPI in Endgröße eines Bildes entsprechen natürlich den Auflösungen wie sie im Offsetdruck gebräuchlich waren so lange meist 60er Raster (150 lpi) gedruckt wurde (Qualitätsfaktor üblicherweise 1,4 bis 2, nachrechnen kann jetzt jeder selbst), aber auch nur solange man an den klassischen Bogenoffsetdruck mit Amplitudenraster denkt. Nur greift diese Formel sogar schon im Offsetdruck beim frequenzmodulierten Raster nicht mehr. Und bei der extremen Zahl verschiedener moderner Rastervarianten im Digitaldruckm bzw. digitalen Großformatdruck. sollte man hier schon flexibler und "fallbezogener" herangehen und Auflösungen nach Rasterart bewerten und angeben ;)
Tintenstrahldrucker in Verbindung mit modernen RIPs nutzen völlig andere Rastertechniken als im Offsetdruck und stellen ebenso ein völlig anderes Verfahren dar als Fotobelichtung auf Fotopapier, bei der die Auflösung tatsächlich auch der Ausgabeauflösung des Gerätes (meist 250 bis 400 ppi) entsprechen sollte.
Genauso lassen Sie eine Formel für Betrachtungsabstand (Faustformel: Benötigte Auflösung = 100 : Abstand in Metern) völlig außer acht, genauso wie sie außer Acht lassen, dass verschiedene Bedruckstoffe verschiedene Auflsöungswirkungen verursachen. Ein Leinwanddruck auf Baumwollcanvas wird alleine schon durch die starke Eigenstruktur des Materials, viel nachsichtiger mit zu niedriger Auflösung umgehen als ein beschichtetes Proofpapier.
Nur um Ihnen ein paar nachlesbare Beispiele zu geben. Im aktuellen Standardwerk "Handbuch digitale Dunkelkammer" gibt der Autor eine Auflösung von 150-200 DPI an, ohne Betrachtungsabstand zu berücksichtigen. Die Gutenberg Universität zu Mainz z.B. empfiehlt in Ihrem DTP-Studio eine Bildauflösung von 100 bis 150 DPI zu verwenden.
Wenn ein Fotograf eine Ausstellung plant mit Drucken z.B. im DIN-A0 Bereich, dann weiß er auch um den Betrachtungsabstand seiner Ausstellungsbesucher und kann sich die benötigte Auflösung selbst errechnen.
Womit ich Ihnen allerdings recht geben möchte, sofern dies Ihr anliegen überhaupt war.... Wir empfehlen unseren Kunden bei kleineren Prints durchaus höhere Auflösungen zu verwenden, da der Betrachtungsabstand dann evenuell gegen Null geht, je nachdem wie dicht sich jemand das Bild vor Augen hält. Unter "Kleinformat" fällt bei uns übrigens auch 30x45 cm ;)
Wir haben schon sehr, sehr viele Ausstellungen von sehr namhaften Künstlern produziert die sicher wissen wie FineArt-Prints aussehen sollten. Dabei waren schon Bilder von Uli Staiger, Sascha Hüttenhain, Martin Krollop, Stefan Gesell und viele, viele mehr..... in Formaten bis zu 100 x 150 cm, diese Alle fotografieren mit Digitalkameras mit 12,8 oder im besten Fall etwas über 20 Megapixel auflösen....
Ich bin nicht sicher ob diese alle "Unsinn" gemacht haben ;)
Freundliche Grüße,
Christian Fickinger
Korrigierte Korrektur
"100 - 150 ppi reichen für optimale Fine Art Druckqualität"
Das war die Behauptung, gegen die ich mich gewendet habe. So wie sie da steht, stimmt sie einfach nicht. Dabei sind mir auch theoretische Werte egal, Empfehlungen einer Universität oder die altbekannte Regel wie detailliert ein Bild bei welchem Abstand höchstens sein sollte. Dabei traue ich meinen eigenen Augen.
Der Aussage, dass ein Format wie 100 x 150 cm keine 300 ppi braucht stimme ich ja auch zu. Aber Ihre Behauptung im Film war viel extremer, s.o. Optimal heißt, man kann eine höhere Auflösung nicht mehr wahrnehmen und das, laut ihren Angaben, auch wenn man nahe rangeht. Solche Behauptungen entwerten Ihre Versuche den Kunden die Angst vor kleineren Auflösungen zu nehmen.
Peter Daub
Selbstverständlich sollen
Selbstverständlich sollen Sie Ihren Augen trauen, wie ich ja auch bereits oben geschrieben hatte, unterliegt auch hier die Wahrnehmung selbstverständlich subjektiven Schwankungen.
So wie Sie "Fine-Art-Qualität" definieren, würde ich sagen, dass Sie "Fine-Art-Qualität" in Verbindung mit einem festgelegten Betrachtungsabstand meinen. Vermutlich dem üblichen Leseabstand, wenn ein Bild auf dem Tisch liegt. Eine Auflösung von 300ppi entspricht grob dem Auflösungsvermögen des Auges bei normalem Leseabstand.
Wenn Sie nur Drucke in eine Größe bis zu DIN-A3 z.B. anfertigen und sie den Druck direkt vor sich auf dem Tisch liegen haben und sich dann die Auflösungsfähigkeit des Drucker sehr genau aus nächster Nähe anschauen, dann verstehe ich Ihre Argumentation durchaus. Aber dann stellen sie sich einen Fine-Art-Print in 100 x 150 cm vor, der an der Wand hängt.
Dieses Größe kann man nicht aus nächster Nähe erfassen, mann ist gezwungen sich das Bild aus weiterer Entfernung anzuschauen....
Im übrigen definiert sich "Fine-Art" nicht durch die Auflösung. Fine-Art ist ein Qualitätsversprechen, das "Farbgenauigkeit" und "neutrale Grauwiedergabe" genauso beinhaltet wie die Verwendung hochwertiger, langlebiger Papiere (z.B. Lignin freie Papiere gegen vergilben) und die Verwendung hochwertiger Tinten für langlebige UV-Haltbarlkeit....
Allerdings haben Sie auch recht, natürlich sieht man bei niedrigen Auflösungen Unterschiede zu hohen wenn man nah rangeht. Aber an ein 100x150cm Bild so nah ranzugehen, dass man Auflösungsverluste sehen kann entspricht nunmal nicht dem eigentlichen Sinne eines solchen Prints. Mann sollte ja das "Werk" sehen und nicht Rasterpunkte zählen wollen ;) Nur mal als Extrembeispiel: Die Riesen Blow-Ups die wir alle als Werbungen an Hochhäusern kennen, haben eine derart niedrige Auflösung, dass man aus nächster Nähe kaum noch erkennen kann um was für ein Motiv es sich handelt.... Auflösung hängt nunmal sehr wesentlich vom Abstand ab, daher kann man dieses Thema nicht getrennt voneinander betrachten....
Dennoch, vielleicht habe ich mich in dem Beitrag ja auch missverständlich ausgedrückt. Es würde mich nicht wundern, denn der ganze Beitrag wurde im Prinzip "Aus dem Stand raus" aufgenommen und nicht abgelesen, sondern 100% frei von der Leber gesprochen!
An dieser Stelle aber auf jeden Fall ein großes "Dankeschön" an sie! Erstens für Ihr aufmerksames Zuhören und zweitens auch für Ihre Ausführungen!
Freundliche Grüße,
Christian Fickinger