8 bit - 16 bit
Grundlagenkurs der Bildbearbeitung
Zusammenfassung:
Welche Bedeutung die Bit-Tiefe für Bilddateien hat erklärt Karsten Franke in diesem Beitrag. Die meisten Programme erkennen mittlerweile Fotografien die in 16 bit oder mehr aufgenommen wurden. Für eine deutlich feinere Detailzeichnung und verbesserte Bearbeitungsmöglichkeit ein absoluter Fortschritt. Worin die Unterschiede zu einer 8 bit Fotografie liegen wird Euch anhand von Bildbeispielen gezeigt. Leider werden die Zeichnungsunterschiede der 8 bit und 16 bit Bilder durch die Komprimierung unserer Filme nicht ganz so deutlich, aber wir hoffen, dass es zur Anschauung ausreichend ist.
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Kommentare
Probleme
der Beitrag hat mir insgesamt gut gefallen, in anderen Berichten werden dagegen fast immer nur die Tonwertabrisse im Histogramm gezeigt. Allerdings konnte ich hier in den Vergleichsbeispielen wirkliche Probleme der 8-Bit Bilder nicht erkennen.
8-Bit macht in der Praxis nach meiner Erfahrung vor allem dann Schwierigkeiten, wenn nachträglich weichgezeichnet wird, um starkes Bildrauschen zu reduzieren (das man mit Neat & Co nicht mehr rausbekommt) oder um ein Motiv besser vor dem Hintergrund freizustellen. Hier fehlen dann die Zwischentonwerte und erzeugen Treppenstufen bzw. Halos. Ähnliches passiert auch bei starken Tonwertkorrekturen, die Halos unter 8-Bit erzeugen wenn überstrahlte Lichter nachträglich abgesenkt werden (z.B über Tiefen/Lichter-Methode).
Man kann dagegen angehen, indem das 8-Bit-Bild vor der Bearbeitung nach 16-Bit gewandelt und später - bei Bedarf - wieder zurückkonvertiert wird.
grüsse
Stefan
sehr gut
benutze schon länger den RAW Konverter, aber so deutlich ist mir der Unterschied noch nicht aufgefallen. Vielen Dank für das sehr gute Video und der verständlichen Erklärung.
8 Bit - 16 Bit
@Stefan_tf
Es ist ein völliger Unsinn 8 Bit Bilder in 16 Bit Bilder zu wandeln, wenn die Farbtiefe einmal reduziert wurde, kannst Du sie nicht wieder herstellen, was nicht vorhanden ist, ist nicht vorhanden, reiner Selbstbetrug!
@Roland47: Nicht ganz
@Roland47: Nicht ganz richtig, denn die Qualität der Bearbeitung, die Du machst, wird besser, je besser die "Auflösung" des Materials ist, über das der Algorithmus läuft. Das betrifft nicht nur Bittiefe, sondern auch die Bildgröße. Wenn Du also ein Bild bearbeiten mußt, was Du nur in niedriger Auflösung hast, dann lohnt es sich, hochzusamplen (auch wenn man, wie Du richtig sagst, dadurch zunächst keinen Qualitätssprung hat), dann die Bearbeitung zu machen, und wieder auf Originalgröße runterzusamplen. Um aus dem Skalieren keinen Qualitätverlust zu haben, einfach in ganzen Schritten skalieren (also 200%, 300% etc.). Genauso ist das bei der Bittiefe auch.
Grüße,
Flow